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Widevine

Google kauft Video-DRM-Anbieter

Google kauft den Kopierschutzanbieter Widevine. Der Internetkonzern will mit der DRM-Software seine "Youtube-Videodienste verbessern". Am Wochenende scheiterten zugleich die Übernahmeverhandlungen von Google und Groupon.

Artikel veröffentlicht am ,
Widevine: Google kauft Video-DRM-Anbieter

Google hat den DRM-Anbieter Widevine Video Technologies gekauft. Der Internetkonzern wolle mit der Übernahme seine eigenen Dienste verbessern, gab Mario Queiroz, Vice President für Product Management, im Blog des Unternehmens bekannt. Google will kostenpflichtige Fernsehinhalte und Filme bei Youtube anbieten und seine Plattform Google-TV für Set-Top-Boxen und HDTV-Fernsehgeräte auf Android-Basis aufbauen.

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Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Widevine hat 65 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Einer der Investoren ist der Netzwerkausrüster Cisco. Weitere Geldgeber des Privatunternehmens aus Seattle, Washington, sind Charter Ventures, Constellation Ventures, Dai Nippon Printing, Liberty Global, Samsung Ventures America, Telus und Vantagepoint Venture Partners.

"Wir freuen uns, das Widevine-Team bei Google willkommen zu heißen. Zusammen werden wir daran arbeiten, den Zugang zu großartigen Videoinhalten überall im Internet zu verbessern", sagte Queiroz und verwies darauf, dass Youtube täglich über zwei Milliarden Videoabrufe verzeichne. Die Popularität von Video-on-Demand-Diensten und Tablets nehme stark zu. Widevines-Produkte bieten Kopierschutz für Videodienste und Videooptimierung. Zu den Kunden von Widevine gehören die Videoverleiher Lovefilm, Netflix und Blockbuster und der Elektronikkonzern Samsung. Google sicherte zu, die Verträge weiterzuführen und die Produkte weiterzuentwickeln.

Google und Groupon haben außerdem am Wochenende ihre Übernahmeverhandlungen ergebnislos beendet, wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen berichtet. Google hatte seit Wochen versucht, die Gruppeneinkaufsplattform zu übernehmen und soll zuletzt 5,3 Milliarden US-Dollar plus 700 Millionen US-Dollar bei Erreichung bestimmter Geschäftsziele geboten haben. Die Groupon-Eigner konnten sich aber nicht einigen. Ein Teil der Geldgeber Groupons wollte die Internetfirma lieber unabhängig weiterführen oder das Unternehmen an die Börse bringen.



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fffffffffff 06. Dez 2010

Dann ist ja gut, wenn's nicht sein kann.

DerHeinz 06. Dez 2010

... das Ende von Youtube als "In-Video-Portal" sein!

d2 06. Dez 2010

Nachdem google bei den Filmunternehmen "vorerst" abgeblitzt ist, müssen Sie einen DRM...


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