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SSDs und Co: Microns Flashspeicher korrigiert seine Fehler selbst

Micron will Flashcontrollern eine Aufgabe abnehmen. Der ClearNAND-Flashspeicher kann die Fehlerkorrektur (ECC) selbst übernehmen. Dafür baut Micron einen Controller in die Flashpackages ein.
/ Andreas Sebayang
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ClearNAND-Flashspeicher von Micron hat eine integrierte Fehlerkorrektur (ECC). In dem Flashpackage steckt ein Controller, der sich darum kümmert, eventuell auftretende Fehler zu korrigieren. ClearNAND-Speicher soll mit dieser Funktion die Zuverlässigkeit erhöhen. Laut Micron produziert Flash mit abnehmender Strukturbreite immer mehr Fehler, die gehandhabt werden müssen. Auch die Lebenszeit verkürzt sich. Der eingebettete Controller soll auch die Lebenszeit des Flashspeichers erhöhen.

ClearNAND-Flashspeicher
ClearNAND-Flashspeicher (04:59)

Für Hersteller von flashbasierten Produkten bedeutet dies, dass kein Hostcontroller mehr benötigt wird, der in der Lage ist, Fehler zu korrigieren. Eine Anpassung an die Kommunikation mit dem Flashspeicher ist notwendig, sie soll aber gering ausfallen. Insgesamt verspricht Micron seinen Kunden ein leichter zu nutzendes Produkt.

Laut Micron wird es Standard-ClearNAND-Produkte in Packages mit einer Kapazität von 8 bis 32 GByte geben. Enhanced ClearNAND soll es in Kapazitäten zwischen 16 und 64 GByte geben. Micron benutzt hier bereits MLC-NAND-Flashspeicher, der im 25-nm-Prozess produziert wird.

Die ClearNAND-Produkte(öffnet im neuen Fenster) sollen bereits verfügbar sein.


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