Wikileaks offline

EveryDNS.net schaltet Wikileaks die Domain ab (Update)

Der DNS-Provider EveryDNS.net hostet nicht mehr die Domain wikileaks.org und verweist auf die anhaltenden DDoS-Angriffe auf die Whistleblower-Webseite. Zuvor hatte bereits Amazon Wikileaks von seinen Cloud-Servern geworfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wikileaks offline: EveryDNS.net schaltet Wikileaks die Domain ab (Update)

EveryDNS.net hat bis 10 Uhr US-Ostküstenzeit (EST) am 2. Dezember 2010 die Domain wikileaks.org gehostet. Zu diesem Zeitpunkt habe EveryDNS.net die Domain abgeschaltet, teilt das Unternehmen mit. EveryDNS.net hatte das Domainhosting kostenlos zur Verfügung gestellt und begründet die Abschaltung mit Verstößen gegen die Nutzungsrichtlinien.

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So heißt es in den Nutzungsbestimmungen von EveryDNS.net, Nutzer sollten andere Nutzer nicht beeinträchtigen. Doch das habe Wikileaks indirekt durch die anhaltenden DDoS-Angriffe auf die Whistleblower-Webseite getan. Die Angriffe hätten die Stabilität des Dienstes gefährdet, auf dem rund 500.000 weitere Domains gehostet werden.

Die Abschaltung der Domain hat EveryDNS.net Wikileaks am 1. Dezember um 10 Uhr per E-Mail, Twitter und die Chatfunktion der Wikileaks-Website mitgeteilt, also 24 Stunden vor Abschaltung. Derzeit ist Wikileaks nicht erreichbar. Schuld daran sei Wikileaks selbst, da es der Organisation nicht gelungen sei, einen neuen Anbieter zu finden, so EveryDNS.net.

Derweil hat sich auch Amazon zur Abschaltung der Wikileaks-Server zu Wort gemeldet. Demnach geht auch diese Abschaltung offiziell auf Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien zurück, nicht auf Druck der US-Regierung. Wikileaks verfügt nicht über alle Rechte an den veröffentlichten Inhalten. Zudem sei davon auszugehen, dass die Dokumente Menschen in Gefahr brächten, da sie aufgrund der großen Zahl nicht ausreichend geprüft sein könnten, zitiert das Wall Street Journal Amazon-Sprecher Drew Herdener.

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Die Wikileaks-Webseite ist unter der IP-Adresse 46.59.1.2 weiterhin erreichbar. Die Cablegate-Dokumente sind derzeit unter statelogs.owni.fr zu finden und können via Bittorrent heruntergeladen werden.

Nachtrag vom 3. Dezember 2010, 10:40 Uhr:

Die Wikileaks-Website steht mittlerweile unter wikileaks.ch wieder zur Verfügung. "Wikileaks zieht in die Schweiz"; twittert die Organisation dazu.

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Brigitte111111111 19. Jan 2011

Hallo, finde ich eine gute Idee. Auch kann jeder der will somit Sympatien gegen die...

Alexander House 06. Jan 2011

An deiner Stelle würde ich versuchen mehr Leute zum Nachdenken zu bewegen. Die Menschen...

Unke 08. Dez 2010

bin dabie :D

unke 08. Dez 2010

Wikileaks in einem Stall in dem viel geschissen wird muss der Bauer auch oft...

FAITH 08. Dez 2010

schön, dass es in dieser gesellschaft noch wenige menschen gibt, die nichts verbergen...



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