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Spieletest Nail'd

Mit Motorrad und Quad durch Wald und Luft

Gewaltige Höhenunterschiede, weite Sprünge, wilde Natur: Statt auf Asphalt zu rasen, verbringen Rennfahrer in Nail'd mehr Zeit auf Waldböden oder in der Luft. Realismus spielt hier keine Rolle - schnelle Reflexe schon.

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Spieletest Nail'd: Mit Motorrad und Quad durch Wald und Luft

Nur ein kurzes Tutorial, keine komplizierte Steuerung, kein ausgefeiltes Tricksystem: Nail'd schickt den Spieler ohne viel Schnickschnack sofort mit Motorrad oder Quad auf die unterschiedlichsten Strecken weltweit. Viel wichtiger als eine detaillierte Einarbeitung sind hier fixe Reaktionen - und der Verzicht auf jeglichen Simulations- oder Realismus-Anspruch.

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Gerast wird etwa nicht auf asphaltierten und abgegrenzten Rennkursen, sondern quer durch die Natur - mal durch ein Waldstück, mal mitten durch einen Nationalpark, unzählige Abkürzungsmöglichkeiten inklusive. Vorteil: Die Entwickler können glaubwürdig immer wieder überraschende Hindernisse platzieren - und dem Spieler so Aktionen in Sekundenschnelle abverlangen. Hinzu kommen gewaltige Höhenunterscheide: Ständig müssen große Abhänge heruntergerast werden, vor allem aber wird auch viel Zeit in der Luft verbracht. Gewaltige Sprünge sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Motorräder sind schneller als Quads, dafür lassen sich die Vierräder deutlich besser durchs Gelände steuern. In eingeschränktem Rahmen sind zwar Einstellungen und Tuningoptionen etwa für Motoren und Reifen vorhanden, diese haben allerdings meist eher optische als fahrerische Auswirkungen. Überhaupt bietet Nail'd keine sonderlich große Spieltiefe: das Stuntsystem ist rudimentär, die Modi-Anzahl sehr übersichtlich, der Karrieremodus zum Freischalten neuer Strecken kaum spannend inszeniert, die Onlineoptionen sind sehr eingeschränkt.

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Eindeutige Stärke von Nail'd ist dafür das Renndesign, das völlig überzogen ist und mit Absicht keinerlei Realitätsbezug hat: Nitro-Orgien, spektakuläre Crashs, viele Explosionen am Streckenrand, die Möglichkeit, alles als Rampe zu benutzen und die aggressive KI machen die Raserei kurzweilig. Die krachige Musikuntermalung passt bestens zum Action-geladenen Ablauf, das Geschwindigkeitsgefühl stimmt ebenso wie die Weitsicht - und lässt den Spieler darüber hinwegsehen, dass der Detailgrad teils höher und die Texturen oft schöner sein könnten.

Nail'd ist für Xbox360, Playstation3 und PC erhältlich und kostet etwa 40 Euro (Konsole) beziehungsweise 30 Euro (PC).

Fazit:

Kurzweilig und rasant, aber auf längere Sicht nicht tiefgängig genug: Nail'd begeistert zu Beginn mit leichter Zugänglichkeit, hohem Tempo und herrlich überdrehter Inszenierung. Wer von einem Rennspiel aber mehr als nur kurzweilige Rasereien für zwischendurch erwartet, bekommt bei Nail'd auf Dauer zu wenig geboten - mehr Modi oder ein ausgefeilteres Stuntsystem hätten dem Titel durchaus gut getan.



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Daddelhuber 06. Dez 2010

Zu Beginn des Videos wird ja auch augenzwinkernd darauf angespielt: "For those looking...

Artefakt 04. Dez 2010

Das Video ist ja wohl mal ein Witz? Was soll daran HD sein? Ich hab lange nicht mehr so...

Treadmill 03. Dez 2010

Manche Spieletitel sollte man echt nicht übersetzen....

Eiertschik 03. Dez 2010

Da müssen sich die Entwickler aber ne Menge Mühe gegeben haben wenn sie es so langweilig...


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