Abo
  • Services:

Neuer Personalausweis

BSI will überarbeitete AusweisApp im Januar bereitstellen

Das BSI behauptet, zusammen mit Siemens und Openlimit Signcubes die Schwachstellen in der AusweisApp für den elektronischen Personalausweis beseitigt zu haben. Eine Testversion für Firmen kommt am 10. Dezember 2010, die Bürgerversion folgt Anfang Januar 2011

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Personalausweis: BSI will überarbeitete AusweisApp im Januar bereitstellen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will die überarbeitete Version der AusweisApp am 3. Januar 2011 zum Herunterladen bereitstellen. Die Teilnehmer eines Anwendungstests zum neuen Personalausweis erhalten am 10. Dezember 2010 eine Vorabversion der Software, wie die IT-Sicherheitsbehörde am 1. Dezember 2010 in Bonn bekanntgab.

Stellenmarkt
  1. Horváth & Partners Management Consultants, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt

Die AusweisApp, zuvor Bürgerclient genannt, ist die Anwendungssoftware für den Ausweis, die eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem neuen Personalausweis und dem eID-Server herstellt und die Zertifikats- und Authentizitätsprüfung vornimmt. Die AusweisApp muss auf dem Computer installiert werden, wenn der Besitzer den neuen Ausweis online nutzen will.

Die Software wurde gehackt und musste überarbeitet werden. Die AusweisApp holte sich Updates von einem per SSL gesicherten Server und überprüfte, ob ein gültiges SSL-Zertifikat vorlag, jedoch nicht, ob dieses auch zum Server passte. Um das auszunutzen, hätte ein Angreifer den Client auf einen anderen Server lenken müssen, beispielsweise über einen manipulierten DNS-Server.

Das BSI hat nun nach eigenen Angaben zusammen mit den Firmen Openlimit Signcubes und Siemens IT Solutions and Services die AusweisApp einer eingehenden Prüfung unterzogen. "Diese ist so weit fortgeschritten, dass den am Anwendungstest beteiligten Firmen eine Vorabversion der Software zur Entwicklung und zum Test ihrer jeweiligen Dienstangebote bereitgestellt werden kann", erklärte die Bundesbehörde. Für die Ausweisinhaber stellt das BSI die neue Version der AusweisApp voraussichtlich zum 3. Januar 2011 zum Download bereit, zunächst jedoch nur für das Microsoft-Betriebssystem Windows.

Die Bundesdruckerei, Hersteller und Lieferant des neuen Personalausweises, zog vier Wochen nach der Einführung gestern eine erste Bilanz: Bei einer hohen Nachfrage produzierte das Unternehmen mehr als eine Viertelmillion der neuen, scheckkartengroßen Ausweisdokumente und lieferte diese bundesweit an die Behörden aus.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 131,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...
  2. 172,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...
  3. (zusammen mit G703/903 Lightspeed in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten)
  4. 699€ statt 1.199€ im Vergleich

Clodia 22. Dez 2010

Hi, ich habe meinen Ausweis am 01.11.2010 beantragt. Ich warte immer noch!! Gibt es...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Windows 10: Der April-2018-Update-Scherz
    Windows 10
    Der April-2018-Update-Scherz

    Microsofts April-2018-Update für Windows 10 hat so viele Fehler, als würden drei Insider-Ringe nicht ausreichen. Das Unternehmen setzt seine Nutzer als Betatester ein und reagiert dann auch noch langsam auf Fehlermeldungen - das muss sich ändern.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

    1. Gesperrter Lockscreen Cortana-Fehler ermöglicht Codeausführung
    2. Microsoft Weitere Umstrukturierungen rund um Windows 10
    3. April 2018 Update Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

    In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
    In eigener Sache
    Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

    IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

    1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

      •  /