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pi4-Workerbot

Freundlicher Arbeitsroboter für den industriellen Einsatz

Das Berliner Unternehmen pi4 Robotics hat einen Roboter für die Produktion entwickelt. Der humanoide Roboter kann unterschiedliche Aufgaben bei der Montage oder der Materialprüfung übernehmen und quittiert ein gutes Fortschreiten der Arbeit mit einem Lächeln.

Artikel veröffentlicht am ,
pi4-Workerbot: Freundlicher Arbeitsroboter für den industriellen Einsatz

Wie ein herkömmlicher Industrieroboter sieht der pi4-Workerbot nicht aus: Er hat in etwa die Größe und Statur eines Menschen, und wie ein Mensch lächelt er seine Kollegen auch mal freundlich an.

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Der Roboter soll in verschiedenen Bereichen der Produktion zum Einsatz kommen. Er habe ähnliche Proportionen wie ein Mensch und könne damit an praktisch jedem Stehsitzarbeitsplatz arbeiten, erklärt Dragoljub Surdilovic vom Berliner Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK), das die Steuerung des Workerbot entwickelt hat. Der Roboter selbst wurde von dem Berliner Unternehmen pi4 Robotics entwickelt und gebaut. Das Konzept sieht vor, den Roboter flexibel einzusetzen. Das bedeutet, dass ein Arbeitgeber ihn auch auf Zeit leasen kann, wenn er zusätzliche Arbeitskraft benötigt.

  • pi4-Workerbot (Foto: pi4-Robotics)
pi4-Workerbot (Foto: pi4-Robotics)

Der humanoide Roboter hat einen menschenähnlichen Torso, einen Kopf mit zwei Kameras und einem Display als Gesicht, sowie zwei Arme, die wie menschliche Arme jeweils sieben Freiheitsgrade haben. An den Armen sitzen Hände mit je drei Greifern. Damit kann der Roboter geschickt und gleichzeitig gefühlvoll genug zupacken, um ein rohes Ei nicht zu zerbrechen.

Antriebslos

Das Chassis des Roboters ist ein großer Kasten, in dem die Steuerungstechnik untergebracht ist. Der Roboter steht auf vier Rollen, die es erlauben, ihn zu seinem Einsatzort zu rollen. Über einen eigenen Antrieb verfügt er nicht.

Der Roboter verfügt über drei Kameras. In seine Stirn ist eine Stereokamera eingelassen, mit der er seine Umgebung wahrnimmt. Die beiden Augen links und rechts am Kopf sind Spezialkameras. Damit kann der Workerbot Gegenstände vermessen oder Oberflächen inspizieren: So erkennt er beispielsweise an der Reflexion des Lichts auf der Oberfläche eines Werkstücks, ob dieses richtig verchromt wurde. Die Kameras sind austauschbar, so dass der Roboter verschiedene Beobachtungsaufgaben übernehmen kann. Es ist sogar möglich, ihn mit zwei verschiedenen Kameras auszustatten, so dass er zwei verschiedene Aspekte gleichzeitig prüfen kann.

Werkstücke zusammensetzen

Der Workerbot kann aber nicht nur prüfen. Mit seinen Armen und Greifern kann er auch Werkstücke bearbeiten, etwa am Fließband Bauteile zusammenstecken. Der Aufbau sowie eine besondere Sensorik ermöglichen dabei ein Zusammenspiel der beiden Arme. So kann der Roboter beispielsweise ein Bauteil von einer Hand in die andere übergeben.

Vorteil eines Roboters: Er ermüdet nicht. Das bedeutet, er kann 24 Stunden am Stück Werkstücke prüfen, ohne dass ihm ein Fehler unterläuft. Hat er allerdings nichts zu tun, wird ihm langweilig. Das tut er mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck kund, der auf dem Display, das sein Gesicht bildet, erscheint. Sein Vorgesetzter weiß dann, dass er ihm mehr Arbeit geben kann. Geht diese gut von der Hand, quittiert der Workerbot das mit einem zufriedenen Lächeln.



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Yeeeeeeeeha 03. Dez 2010

SciFi Autoren haben ja vor einem halben Jahrhundert schon von einer Welt geträumt, in der...

Futurama-Fan 02. Dez 2010

In Futurama gibt es Roberto den psychotischen Killbot, der gerne mit dem Messer spielt...

fwefwewefwefwefwe 02. Dez 2010

Na du "Admin" - hast du heute schon deine Hausaufgaben "Gesetzt"?


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