Abo
  • Services:
Anzeige
Fraunhofer: Kleinere Beamer dank Linsenarrays aus Glas

Fraunhofer

Kleinere Beamer dank Linsenarrays aus Glas

Mit einem neuen Verfahren zum Prägen von Linsenarrays aus Glas wollen Fraunhofer-Forscher die Entwicklung kleinerer Beamer ermöglichen. Sie prägen 1.700 Mikrolinsen in einer Fläche von 5 Quadratzentimetern.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) in Chemnitz wollen Beamer mit flachen Linsenarrays aus Tausenden identischen Mikrolinsen bestücken. Diese benötigen deutlich weniger Platz als die bisher verwendeten Optiken aus mehreren hintereinander angeordneten Linsen. Außerdem müssen sie auch nicht erst zusammengesetzt und justiert werden.

Anzeige

Konnte man solche Linsenarrays mit Prägeverfahren bislang nur aus Kunststoff herstellen, haben die Forscher von Fraunhofer um Jan Edelmann ein Verfahren entwickelt, um solche Linsenarrys aus Glas zu prägen. Denn die Kunststoffvarianten sind der Hitze nicht gewachsen, die von in konventionellen Beamern eingesetzten Leuchten ausgeht.

  • Das fertig geprägte Linsenarray steht schräg hinter dem unteren Formeinsatz des Prägewerkzeugs. (Quelle: Fraunhofer IWU)
Das fertig geprägte Linsenarray steht schräg hinter dem unteren Formeinsatz des Prägewerkzeugs. (Quelle: Fraunhofer IWU)

Die Fraunhofer-Forscher übertragen die Kontur von Prägestempeln bei 600 und 900 Grad Celsius in das zähe Glas, um Linsenarrays herzustellen: "Das Hauptproblem besteht darin, das Material genau bei der Temperatur zu halten, bei der es zwar schon formbar, aber noch nicht flüssig ist", erklärt Projektleiter Edelmann. Nur so sei es möglich, aus diesem Werkstoff Bauteile zu fertigen, die auf wenige Mikrometer genau die vorgegebenen Toleranzen einhalten.

Dazu muss zunächst einmal die Prägeform aus Hartmetall hergestellt werden, was mit extrem präzisen Schleifmaschinen geschieht. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich Glas und Werkzeug bei hohen Temperaturen in unterschiedlicher Weise ausdehnen: "Die Prägeform hat also eine etwas andere Form als das Werkstück, das man damit herstellen will", sagte Edelmann. So werden dann auf einer Fläche von 5 Quadratzentimetern 1.700 völlig identische, rechteckige Mikrolinsen angeordnet. Der Ausrichtefehler aller Linsen eines so hergestellten Linsenarrays ist dabei kleiner als 20 Mikrometer.

Eingesetzt werden können solche Linsenarrays aber nicht nur in Beamern. Auch Laserstrahlen lassen sich damit aufweiten und homogenisieren.


eye home zur Startseite
Glas 02. Dez 2010

Nein, weil Glas bei 600 Grad anfängt, weich zu werden und bei 900 Grad flüssig.

Lofwyr 02. Dez 2010

Wann wird es erste Beamer mit diesen Linsen geben?

_Midsommer 02. Dez 2010

Mir ist nicht ganz klar, wie du von einem Linsenarray auf eine fresnelsche Linse kommst...

sicher nicht 02. Dez 2010

Nein, sicher nicht. Aber mit zwei solcher Linsensysteme lässt sich eine Fläche absolut...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch Packaging Technology GmbH, Crailsheim
  2. SICK AG, Waldkirch
  3. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 199€

Folgen Sie uns
       


  1. Bixby 2.0

    Samsung will Sprachassistenten auf viel mehr Geräte bringen

  2. FAA

    CNN-Drohne darf über Menschen fliegen

  3. Nintendo Switch

    Firmware 4.0 bietet Videoaufnahmen mit Einschränkungen

  4. UE Blast und Megablast

    Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

  5. TPCast im Hands on

    Überzeugende drahtlose Virtuelle Realität

  6. Separate Cloud-Version

    Lightroom nur noch als Abo erhältlich

  7. 360 Round

    Samsungs 360-Grad-Kamera hat 17 Objektive

  8. X299E-ITX/ac

    Asrock quetscht Sockel 2066 auf Mini-ITX-Board

  9. Alternativer Antrieb

    Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus

  10. U-Bahn

    Telefónica baut BTS-Hotels im Berliner Untergrund



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

  1. ECC ?

    maxule | 11:23

  2. Re: Ich als Hobbyfotograf..

    Asser | 11:22

  3. Re: Bye Bye Lightroom

    MysticaX | 11:22

  4. Re: Und ich kriege noch nicht einmal die...

    Pixel5 | 11:21

  5. Re: Mehr Firmwares als Spiele

    PineapplePizza | 11:20


  1. 10:40

  2. 10:23

  3. 10:09

  4. 09:01

  5. 08:00

  6. 07:52

  7. 07:33

  8. 07:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel