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Bewegungssteuerung

Move und Wiimote Plus vor Kinect

Microsoft und Sony Computer Entertainment haben bereits einige Millionen Bewegungssteuerungserweiterungen für ihre Spielekonsolen verkauft. Nintendo mischt auch kräftig mit und findet mit der Wiimote Plus ebenso viele Käufer wie Sony für Playstation Move, während Microsofts Kinect für die Xbox 360 große Verkaufszahlen in Deutschland noch vermissen lässt.

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Bewegungssteuerung: Move und Wiimote Plus vor Kinect

Über 4,1 Millionen Move-Controller für die Playstation 3 und mehr als 2,5 Millionen Kinect-Sensoren für die Xbox 360 wurden bis Ende November 2010 verkauft. Bei Move sind es die Lieferungen an den Handel, bei Kinect die Durchverkäufe, wobei es in der Regel eher Lieferengpässe als ein Überangebot gab. Für Deutschland nennen beide Hersteller auf Nachfrage keine Zahlen. Um Kinect soll es aber hierzulande bisher nicht sehr gut bestellt gewesen sein. Lediglich rund 24.000 Stück wurden in den ersten drei Wochen verkauft, berichtet Gamers Global unter Berufung auf von einer ungenannten Quelle stammende Media-Control-GfK-Zahlen.

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Golem.de wurden diese Zahlen von Dritten weitgehend bestätigt. In der ersten Woche sollen etwa 15.000 Kinect, in der zweiten knapp 5.000 Stück verkauft worden sein. Nicht eingerechnet ist jeweils das Xbox-360-Paketangebot mit beigelegtem Kinect. Zum Vergleich: Während der Kinect-Startwoche sollen 26.000 Move und Wii Remote Plus (Wiimote Plus) von den Konkurrenten Sony und Nintendo in Deutschland verkauft worden sein. Vermutlich hätte Microsoft aber mehr Kinect verkauft, wenn es auch genügend Nachschub gegeben hätte. Die Media-Control-GfK-Zahlen berücksichtigen zwar nicht alle, aber doch die einflussreichsten Händler in Deutschland. Ob Move oder Kinect: Es gibt anhaltende Lieferengpässe, die den Handel angesichts des Weihnachtsgeschäfts bei beiden Herstellern gleichermaßen betreffen.

Nintendo verkauft seinen Wii-Bewegungscontroller Wiimote Plus seit Anfang November 2010 für rund 50 Euro. Das zuvor separate Modul Wii Motion Plus ist darin bereits integriert und sorgt für eine höhere Genauigkeit im Vergleich zu den ersten Wiimotes. Bei Amazon findet sich Wiimote Plus in den Gaming-Verkaufscharts deutlich weiter oben als die Move-Controller und Kinect, die bei dem Onlinehändler beide etwa gleichauf liegen.

Sony verkauft die Move-Controller seit Mitte September 2010 in Europa und den USA und seit Oktober in Japan. Mit dem Basispaket kann nur ein Kunde spielen, viele Spieler werden mehrere Move-Controller gekauft haben, um beispielsweise zu viert zu spielen. Microsoft hat erst Anfang November mit dem Verkauf des Kinect-Sensors begonnen, Zubehör ist hier nicht nötig - nur eine Menge Platz vor dem Fernseher. Zudem ist der Grundpreis mit 150 Euro am höchsten und die Zahl der gleichzeitig erkannten Spieler auf zwei begrenzt.

Kinect mag zwar in den Verkaufscharts zurückliegen und für Partys, kleinere und zugestellte Wohnzimmer weniger gut geeignet sein, aus Bastlersicht ist es jedoch trotz seiner Beschränkungen das spannendere Produkt. Es gibt bereits Linux- und Windows-Treiber für Kinect sowie zahlreiche Prototypen von Kinect-Spielereien und ernsthaften Kinect-Anwendungen. Dass Tüftler, Unternehmen und Wissenschaftler den Kinect-Tiefensensor zweckentfremden, hat mittlerweile auch Microsoft akzeptiert und als inspirierend bezeichnet.



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