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Jetzt aber wirklich

Google eröffnet digitalen Buchladen

Google will in das Geschäft mit E-Books einsteigen: Noch in diesem Jahr will das Unternehmen den lange angekündigten digitalen Buchladen Google Editions eröffnen. Er soll ab Anfang 2011 auch Kunden außerhalb der USA offen stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jetzt aber wirklich: Google eröffnet digitalen Buchladen

Google will in Kürze seinen digitalen Buchladen Google Editions eröffnen. Das bestätigte Sprecherin Jeannie Hornung dem US-Branchendienst Cnet. Nach Informationen des Wall Street Journals sollen US-Kunden noch vor Ende des Jahres in dem E-Book-Shop einkaufen können. International soll das Angebot im Laufe des ersten Quartals 2011 zur Verfügung stehen.

Verträge mit Verlagen

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  2. Vector Informatik GmbH, Stuttgart

Über Google Editions will Google digitale Bücher anbieten. Dafür hat das Unternehmen Verträge mit verschiedenen Verlagen abgeschlossen. Das sind häufig E-Books, die auch über andere digitale Buchläden, etwa den von Amazon oder Barnes & Noble, erhältlich sind. Auch die Preise werden vergleichbar sein.

Der Unterschied zu den anderen Angeboten besteht darin, dass die Käufer die über Google Editions erworbenen E-Books nicht auf einen E-Book-Reader herunterladen können. Stattdessen werden sie die Bücher im Browser öffnen. Dadurch können die Nutzer die E-Books auf allen möglichen Geräten lesen, die über einen Browser verfügen.

Buchhändler als Partner

Außerdem können Buchhändler Google Editions in ihre Webseiten einbinden und darüber E-Books verkaufen. Dafür erhält Google einen Anteil an den Einnahmen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt, etwa wie hoch der Anteil ist, den Google für sich behalten wird. Welche Buchhändler sich an dem Angebot beteiligen werden, ist unklar.

Google hatte das Angebot bereits vor längerer Zeit angekündigt. Starttermin sollte zunächst Anfang 2010 sein. Später hieß es, Google Editions komme im Sommer 2010.

Unabhängig von Google Books

Der Onlineshop steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Projekt Google Books, in dessen Rahmen das Unternehmen Bücher gescannt hat, um sie über das Internet zugänglich zu machen. Die rechtliche Situation in diesem Fall ist jedoch noch nicht geklärt. Die Vereinbarung, die Google 2008 mit US-Verlagen und -Autoren getroffen hatte, das Google Book Settlement, ist nach wie vor nicht in Kraft.

Nach Protesten hatte Google im November 2009 eine überarbeitete Fassung vorgelegt. Dagegen erhob das US-Justizministerium jedoch im Februar 2010 Einspruch. Seither hat sich in dieser Angelegenheit nichts mehr getan.



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sadsad 06. Dez 2010

Das ist kein kaufen eines ebooks, sonder selektiver zugang zu einer kostenpflichtigen...

sdfsdf 03. Dez 2010

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Artikelhasser 01. Dez 2010

Über eBooks, die du in der Bahn höchstwarscheinlich nicht lesen kannst?

Xequtor 01. Dez 2010

es war Zinio was ich gemeint habe.


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