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Spielebranche: Gamigo meldet erfolgreiche Hackerabwehr

Das clientbasierte Onlinerollenspiel Last Chaos stand nach Angaben von Gamigo im Visier von Hackern, die Ingame-Gegenstände rauben wollten. Jetzt ist das Problem angeblich gelöst, auch mit Hilfe von neuer Hardware – das Unternehmen nennt Details.
/ Peter Steinlechner
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Nach Angaben von Betreiber Gamigo haben Hacker im November 2010 versucht, auf Nutzerkonten des clientbasierten MMORPGs Last Chaos(öffnet im neuen Fenster) zuzugreifen. Bei mehreren Spielern seien sämtliche Gegenstände gestohlen worden, als Folge kam es zu Einschränkungen im Spielablauf. Inzwischen wurden die Probleme gemeinsam mit dem südkoreanischen Entwicklerstudio Barunson behoben. Gamigo hat bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

Last Chaos läuft jetzt auf neuer Hardware – die Admins von Gamigo haben alle 130 Server frisch aufgesetzt. Dabei handelt es sich um Dell-Poweredge-R815-Server, von denen jeder mit 48 CPU-Kernen, 128 GByte RAM, 1,8 TByte-Raid-10-Festplatten – bestehend aus 6 x 600 GByte mit 10k-rpm-SAS-HDDs – sowie einem 480 GByte PCI Express Solid State Drive ausgestattet ist. Die neue Netzwerkinfrastruktur basiert auf Juniper-EX8216-Switches, für die Hardwarefirewall kommen Juniper SRX3600 zum Einsatz. Passwörter sind nun durch eine Salt-SHA-256-Verschlüsselung gesichert.


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