Persönlicher Onlinespeicher: Plugin-System für Owncloud 1.1

Das Plugin-Framework soll die Erstellung von Erweiterungen für Owncloud(öffnet im neuen Fenster) ermöglichen. Damit soll Owncloud laut Entwickler Karlitschek als Fotogalerie, Musikserver oder Podcast-Sammler erweitert werden können. Zudem wird die Open-Collaboration-Services-API unterstützt, über die Benutzerzugriffe und Benachrichtigungen verwaltet werden können.
Gespeicherte Daten können sowohl in einer MySQL- als auch in einer PostgreSQL-Datenbank abgelegt werden. Die Unterstützung für PostgreSQL gilt allerdings noch als experimentell. Von Owncloud erstellte Datenbanktabellen können über ein Präfix mit anderen Anwendungen geteilt werden.
Der PHP-basierte Webdienst ermöglicht das Teilen von Daten über WebDAV, kann aber auch über einen Browser angesteuert werden. Darüber hinaus kann der Datentauschdienst sowohl über den KDE-eigenen KIO-Slave als auch über Fuse in das Dateisystem eingebunden werden. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen.
Owncloud entstand im Rahmen der Bemühungen des KDE-Teams, die KDE-SC künftig über Cloud-Dienste für den Einsatz im Netzwerk zu modernisieren. Entwickler Karlitschek stellte das Projekt im Rahmen des Camp-KDE im Januar 2010 vor. Mit Owncloud sollen Anwender die Möglichkeit erhalten, eine Datenablage auf dem eigenen Server oder Desktop zu installieren und in der Cloud zu integrieren. Über Owncloud soll der Datentausch künftig mit Funktionen wie Versionskontrolle, automatischen Backups und Datenverschlüsselung erweitert werden. Außerdem will Owncloud auch einen eigenen Client bereitstellen.
Der Quellcode für den Onlinespeicher liegt in einem Git-Repository(öffnet im neuen Fenster) . Eine Installationsanleitung(öffnet im neuen Fenster) steht auf den Wiki-Seiten des Projekts(öffnet im neuen Fenster) bereit.