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Regionale Netzbetreiber: 30 Prozent mehr Glasfaseranschlüsse im Jahr 2010

Regionale Netzbetreiber

30 Prozent mehr Glasfaseranschlüsse im Jahr 2010

Die regionalen Netzbetreiber Deutschlands vermelden endlich Fortschritte beim Glasfaserausbau. Rund 130.000 Immobilien seien bis Jahresende 2010 versorgt. Die Zahl soll sich in den nächsten fünf Jahren verdreifachen.

Die im Bundesverband Glasfaseranschluss zusammengeschlossenen regionalen Netzbetreiber haben bisher rund eine halbe Milliarde Euro in Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude (FTTB) und bis in die Wohnungen (FTTH) investiert. 2010 gaben die Firmen davon 200 Millionen Euro aus.

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Rund 130.000 Immobilien sollen bis Jahresende 2010 mit einem direkten Glasfaseranschluss erschlossen sein. Das seien rund 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die Zahl der Haushalte, die über einen FTTB/H-Anschluss verfügen könnten, betrage nunmehr rund 650.000. "In den nächsten fünf Jahren werden wir diese Zahl verdreifachen", erklärt Hans Konle, Präsident des Buglas, auf der Jahrestagung des Verbandes in Köln. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem die regionalen Anbieter Netcologne (Köln), M-net (München), Wilhelm.tel (Norderstedt), Willy.tel (Hamburg), Stadtwerke Schwerte (Schwerte), Heli Net (Hamm), VSE NET (Saarbrücken), HL Komm (Leipzig), R-Kom (Regensburg), TMR (Bochum), MDCC (Magdeburg) und NetAachen.

Laut Angaben des FTTH Council Europe, einer Branchenorganisation, in der Netzausrüster wie Alcatel-Lucent, Cisco, Ericsson, Motorola, Nokia Siemens Networks, Huawei und Glasfaserkabelhersteller zusammengeschlossen sind, lag Deutschland bei FTTH im europäischen Vergleich weit zurück. Nur 140.000 Abonnenten hatten im Juni 2010 einen direkten Glasfaseranschluss in der Wohnung. Verfügbar sei Glasfaser für 560.000 Haushalte, 30.000 seien in den letzten Monaten hinzugekommen, erklärte der Verband im September 2010.

Auch aus Sicht des Buglas könnte der Ausbau schneller vorangehen. Hierfür müssen die Rahmenbedingungen allerdings investitionsfreundlicher gestaltet werden, sagte Konle. "Jegliche Debatte über die Regulierung von Glasfasernetzen ist schädlich. Ein höheres Entgelt für die FTTB-Terminierung wäre nur konsequent", erklärte er.


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SpeedyB 28. Nov 2010

Ich bin mir irgendwie nicht sicher, ob ich mich über den LTE-Ausbau wirklich freuen soll...

Youssarian 27. Nov 2010

Das hast Du zu sehr verallgemeinert. Das ist ganz normaler BWL-"Wahnsinn": Die...

Fido 26. Nov 2010

Ich könnte mir vorstellen, das dieser Hinweis die Leidgeplagten die darauf schon seit...

Fido 26. Nov 2010

Ist mir klar, dass viele Wörter die heute auch von korrekt-Sprechern benutzt werden vor...

terg 26. Nov 2010

In Nürnberg gibts zwar auch mnet, laut Support ist dort derzeit aber keinerlei 100MBit...



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