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Server-Betriebssysteme: Multiseat-Linux als Multipoint-Alternative

Unter dem Namen Multiseat Linux 2011 will die Firma Userful eine quelloffene Alternative zu Microsofts Multipointserver anbieten. Multiseat-Linux stellt auf einem Rechner bis zu zehn virtuelle Arbeitsplätze zur Verfügung und ist beispielsweise für den Einsatz in Schulen gedacht.
/ Jörg Thoma
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Copyright: Userful
Copyright: Userful

An einem Multiseatrechner können bis zu zehn Monitore, Tastaturen und Mäuse angeschlossen werden. Ein zentraler Server ist für den Einsatz nicht nötig. Damit sollen die Hardwarekosten gesenkt werden, etwa für Schulen. Jeder Nutzer erhält seinen eigenen Desktop mitsamt Anwendungen.

Als Betriebssystem kommt Edubuntu(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz. Über eine Verwaltungsschnittstelle kann der Lehrer die Desktops verwalten, Passwörter ändern oder Software verteilen. Anwendungen können aus den Ubuntu-Repositories bezogen werden.

Laut Anbieter(öffnet im neuen Fenster) Userful geht Multiseat-Linux deutlich sparsamer mit den Grafikressourcen um als sein Microsoft-Pendant . Multiseat-Linux kann mit den Thinclients HP t100 von Hewlett-Packard(öffnet im neuen Fenster) oder MWS 8820 von Magic Control(öffnet im neuen Fenster) verwendet werden.

Pro Benutzer verlangt Userful 59 US-Dollar. Die Betaversion von Multiseat-Linux(öffnet im neuen Fenster) kann von fünf Anwendern 90 Tage lang kostenlos getestet werden.


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