• IT-Karriere:
  • Services:

Haftbefehl

Schwedisches Gericht lehnt Julian Assanges Einspruch ab

Julian Assange ist weiterhin international wegen Vergewaltigung zur Fahndung ausgeschrieben. Ein schwedisches Berufungsgericht hat den Einspruch des Wikileaks-Gründers gegen den Haftbefehl verworfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Haftbefehl: Schwedisches Gericht lehnt Julian Assanges Einspruch ab

Das Stockholmer Berufungsgericht Svea hovrätt hat den Einspruch von Julian Assange gegen einen Haftbefehl verworfen. Der Wikileaks-Gründer wird damit weiterhin wegen Vergewaltigung weltweit gesucht.

Internationaler Haftbefehl

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hamburg
  2. DB Systel GmbH, Frankfurt (Main)

Die ermittelnde Staatsanwältin Marianne Ny hatte am 18. November 2010 einen internationalen Haftbefehl gegen Assange beantragt, den ein Gericht am 20. November erlassen hatte. Sie begründete den Schritt damit, dass Assange für eine Befragung bislang nicht zur Verfügung gestanden habe. Der Haftbefehl sei die einzige Möglichkeit, seiner habhaft zu werden.

Diesem Vorwurf widersprachen Assange und seine Anwälte. Sein schwedischer Anwalt sagte, er habe mehrfach versucht, mit Ny einen Termin für eine Vernehmung zu vereinbaren. Darauf sei sie ebenso wenig eingegangen wie auf Angebote, Assange per Telefon oder Videokonferenz zu befragen oder ihn schriftlich zu den Anschuldigungen Stellung nehmen zu lassen.

Einspruch abgelehnt

Das Berufungsgericht lehnte den Einspruch Assanges jedoch ab. Es sei zwar in einigen Punkten zu anderen Schlüssen gelangt als die niedrigere Instanz. Dennoch gebe es genug Gründe, den Haftbefehl aufrechtzuerhalten, teilte das Gericht mit.

Im August 2010 hatten zwei Frauen Assange der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung bezichtigt. Der Vorwurf der Vergewaltigung wurde jedoch schon einen Tag später fallengelassen, ein entsprechender Haftbefehl zurückgezogen. Kurz darauf nahm Ny die Ermittlungen gegen Assange wieder auf. Dennoch durfte er Schweden mit ihrer Erlaubnis verlassen.

Verleumdungskampagne?

Assange hat die Anschuldigungen gegen ihn von Anfang an zurückgewiesen. Damit wollten Gegner ihn und Wikileaks diskreditieren. Sie seien eine Reaktion auf die Veröffentlichung von mehreren zehntausend geheimen Dokumenten der US-Armee aus Afghanistan gewesen. Der Wikileaks-Gründer soll sich derzeit in Großbritannien aufhalten.

Am 22. November 2010 hat Wikileaks wieder einen Coup angekündigt. Die Organisation wolle in Kürze weitere Dokumenten veröffentlichen, die an Umfang die Ende Oktober zugänglich gemachten Dokumente aus dem Irak-Krieg mehrfach überträfen. Diese Enthüllung werde "die Weltgeschichte neu definieren".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. WD Eements 10 TB für 179,00€, Crucial X8 1 TB externe SSD für 149,00€, Zotac...
  2. (aktuell u. a. Dell XPS 15 Gaming-Notebook für 2.249,00€, Asus TUF Gaming-Laptop für 599,00€)
  3. 59,99€ (zzgl. 5€ Versand, Release am 3. April)
  4. (aktuell u. a. WD Elements 5TB für 99€, Logitech MK330 Tastatur-Maus-Set für 22€, Toshiba...

U-Man 25. Nov 2010

Der Grund ist hier nur salopp formuliert, mehr nicht.

genauer sager 25. Nov 2010

genau!

Linuxkühlschrank 25. Nov 2010

Meinst du die irische Regierung würde Julian Assange genauso schützen wie sie Henry...

LockerBleiben 25. Nov 2010

Die natürlich allesamt nicht genannt werden, auch wenn sie quasi der ausdrückliche...

Ansgar 25. Nov 2010

Als ich mir vor kurzem die Verfilmungen der drei Stieg Larsson Bücher angeschaut habe...


Folgen Sie uns
       


Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020)

Das Handheld-Konzept von Dell ähnelt dem der Switch, das Alienware Concept Ufo eignet sich aber eher für ernsthafte Gamer.

Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Künast-Urteil: Warum Pädophilen-Trulla ein zulässiger Kommentar sein kann
Künast-Urteil
Warum "Pädophilen-Trulla" ein zulässiger Kommentar sein kann

Die Grünen-Politikerin Renate Künast muss weiterhin wüste Beschimpfungen auf Facebook hinnehmen. Wie begründet das Berliner Kammergericht seine Entscheidung?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Micro-LED Facebook kooperiert mit Plessey für AR-Headset
  2. Kammergericht Berlin Weitere Beleidigungen gegen Künast sind strafbar
  3. Coronavirus Vorerst geringere Videoqualität bei Facebook und Instagram

Coronakrise: Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
Coronakrise
Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Das Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe sieht kaum Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer etwas anfangen können. Den Bitkom empört das nicht.
Ein Bericht von Gerd Mischler

  1. IT-Chefs aus Indien Mehr als nur ein Klischee
  2. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  3. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache

Lkw-Steuerung: Der ferngesteuerte Lastwagen
Lkw-Steuerung
Der ferngesteuerte Lastwagen

Noch steuern den automatisierten Lastwagen T-Pod Entwickler, die Lkw-Fahren gelernt haben. Jetzt wird erstmals der umgekehrte Fall getestet - um das System kommerziell zu machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Starsky Robotics Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
  2. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  3. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China

    •  /