Steve Coast und Bing

OpenStreetMap-Gründer arbeitet jetzt für Microsoft

Der Datenaustausch zwischen dem OpenStreetMap-Projekt (OSM) und Bing Maps wird intensiviert. Microsoft stellt dem Projekt jetzt Luftaufnahmen zur Verfügung, und der Gründer von OpenStreetMap hilft bei der Koordination.

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Steve Coast und Bing: OpenStreetMap-Gründer arbeitet jetzt für Microsoft

Steve Coast, der Gründer des freien Kartographie-Projekts OpenStreetMap, arbeitet jetzt für Microsofts Suchmaschine Bing. Er nimmt den Posten als Principal Architect bei Bing Mobile ein. Coast hat seine neue Arbeit in seinem Blog bekanntgemacht.

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Microsoft wird unter Leitung von Coast dem OpenStreetMap-Projekt Luftaufnahmen zur Verfügung stellen. Die Community kann dieses Bildmaterial dann nutzen, um etwa Häuserrisse oder schlecht zugängliche Straßen nachzuzeichnen. Eine ähnliche Kooperation gibt es auch schon mit Yahoo. In der Vergangenheit wurde etwa die Karte von Haiti nach dem Erdbeben im Januar 2010 sehr schnell unter Berücksichtigung der Zerstörung und aktueller Luftaufnahmen neu gezeichnet.

Auch Microsoft profitiert von verbessertem Kartenmaterial: Bing benutzt schon länger Inhalte der OpenStreetMap-Community.

Die OpenStreetMap-Community hat in den Mailinglisten die Nachricht überwiegend positiv aufgenommen. Die ersten Anpassungen wurden nur wenige Stunden nach der Ankündigung durchgeführt, allerdings wartet die Community jetzt noch auf die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen der Datenspende von Microsoft.

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Coast hat sich im Oktober 2010 weitgehend aus der OpenStreetMap-Community zurückgezogen und auch leitende Positionen aufgegeben. Mit Transiki hat er in der Zwischenzeit ein Projekt gestartet, das sich den Fahrplänen des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs widmet.

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