Abo
  • IT-Karriere:

Versteigerung gescheitert

Turing-Papiere verfehlen Mindestpreis

Eine Versteigerung von Veröffentlichungen des britischen Mathematikers Alan Turing ist gescheitert, weil kein Interessent genug Geld geboten hat. Die Bletchley-Park-Stiftung hofft, die Werke zu bekommen. Am gleichen Tag wurde auch der erste Apple-Computer versteigert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Versteigerung einer Sammlung von Werken des britischen Computerpioniers Alan Turing beim renommierten britischen Auktionshaus Christie's ist gescheitert. Die Sonderdrucke erzielten nicht das Mindestgebot von 300.000 britischen Pfund, umgerechnet knapp 355.000 Euro. Das höchste Gebot für die Sammlung betrug 240.000 britische Pfund, wie die BBC berichtet.

Nachlass von Turings Freund

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Streit Service & Solution GmbH & Co. KG, Hausach bei Villingen-Schwenningen

Die Sammlung stammt aus dem Nachlass von Max Newman, einem Freund und Kollegen von Turing aus Bletchley Park. Sie besteht aus 15 Schriften, darunter Turings erstes veröffentlichtes Werk, und sind zum Teil mit Anmerkungen des Autors versehen. Die Sammlung umfasste beinahe Turings Gesamtwerk des Wissenschaftlers: Das besteht nur aus 18 Werken.

Um die Auktion hatte es eine Kontroverse gegeben: Die Stiftung Bletchley Park Trust wollte verhindern, dass die Papiere von einer Privatperson ersteigert werden. Der Technikjournalist Gareth Halfacree hatte eine Spendenaktion über das Internet ins Leben gerufen, um das nötige Geld aufzubringen.

Zweite Chance

Bis zum Auktionstermin waren jedoch nur knapp 20.000 Pfund gespendet worden. Mit dem Geld, das der Bletchley Park Trust selbst gesammelt hatte, und einer Spende von Google in Höhe von 100.000 US-Dollar waren knapp 100.000 britische Pfund zusammengekommen. Durch das Scheitern der Versteigerung gebe es jetzt aber eine zweite Chance, schreibt Halfacree auf der Spendenseite. Derzeit erwarte er eine Aussage von Christie's, was nun mit den Turing-Papieren geschehen soll.

Bei der gleichen Auktion kam auch eine Enigma unter den Hammer. Das war die Rotor-Chiffrier-Maschine, mit der die Deutschen im Zweiten Weltkrieg ihre Funkkommunikation, vor allem die der U-Boote, verschlüsselten. An der Entschlüsselung der Codes war Turing entscheidend beteiligt gewesen. Für rund 67.000 britische Pfund, knapp 80.000 Euro, wechselte die Enigma den Besitzer.

Erster Apple

Außerdem versteigerte Christie's den ersten Computer des US-Unternehmens Apple aus dem Jahr 1976. Ein italienischer Sammler erstand den Apple-1 für 133.250 britische Pfund, knapp 158.000 Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 4K-Filme im Steelbook und Amiibo-Figuren)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)
  4. 169,00€

Bonifatzius 25. Nov 2010

oh ja du vogel, er hat die welt so gut verändert, dass iphones und ipads und apps nicht...

Deutscher 25. Nov 2010

Ja da hat er recht. Das Gleiche ist nicht das Selbe. Feinheiten der Deutschen Sprache mit...

werwer 24. Nov 2010

das war ja ein schnäppchen, einen neuen hätte er für sowenig Geld ja nicht bekommen...


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Hands on

Das P30 Pro ist Huaweis jüngstes Top-Smartphone, das erstmals mit einem Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung kommt. Im ersten Kurztest macht die Kamera mit neu entwickeltem Bildsensor einen guten Eindruck.

Huawei P30 Pro - Hands on Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /