Call of Duty: Black Ops aus Österreich auf dem Jugendschutz-Index

Im Eilverfahren hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, BPjM(öffnet im neuen Fenster) , die gelegentlich als "Österreich-Version" gehandelte Fassung von Call of Duty: Black Ops auf den Index für jugendgefährdende Medien gesetzt. Dabei handelt es sich um eine Fassung, die deutsche Sprachausgabe enthält, bei der sonst aber lediglich die Hakenkreuze entfernt wurden. Weitere Schnitte wie bei der offiziell in Deutschland mit USK-Logo angebotenen Variante des Ego-Shooters gibt es dort nicht.

Die BPjM hat Black Ops im Schnellverfahren in den sogenannten "Listenteil B" ihres Indexes gesetzt. Mit diesem soll laut Jugendschutzgesetz verhindert werden, dass ein betroffenes Spiel "kurzfristig in großem Umfange vertrieben, verbreitet oder zugänglich gemacht wird" .
Unklar ist, was mit den aus Österreich stammenden Versionen und einem deutschen Steam-Account, über den das Spiel freigeschaltet werden muss, geschieht. Activision Deutschland hatte dazu auf Anfrage von Golem.de noch keine Informationen vorliegen.