Abo
  • Services:
Anzeige
Öffentliche Ablehnung: Kuwait verbietet digitale Spiegelreflexkameras

Öffentliche Ablehnung

Kuwait verbietet digitale Spiegelreflexkameras

Die Regierung Kuwaits soll digitale Spiegelreflexkameras in der Öffentlichkeit verboten haben. Menschen würden von den großen schwarzen Kameras irritiert, hieß es laut einem Zeitungsbericht zur Begründung.

Das Emirat Kuwait hat die Verwendung von digitalen Spiegelreflexkameras in der Öffentlichkeit offenbar verboten. Das berichtete die Tageszeitung Emirat Times unter Berufung auf einen Erlass der Ministerien für Information, für soziale Angelegenheiten und für Finanzen des arabischen Landes. Verboten sei die Verwendung der Digitalkameras auf der Straße und in Einkaufszentren. Journalisten seien von dem Verbot jedoch nicht betroffen.

Anzeige

Die Zeitung berichtet zur Begründung, dass sich viele Passanten fragten, ob digitale Spiegelreflexkameras nicht "aus den falschen Gründen verwendet werden. Große schwarze Kameras irritieren die Menschen." Ein Fotograf sagte der Zeitung, er würde mit seiner Spiegelreflexkamera im Auto oft angehalten, weil der Apparat mit einer Waffe verwechselt werde.

Hobbyfotografen stießen bei Passanten auf starke Ablehnung, so die Emirat Times weiter. Der Amateurfotograf Mohammed Al-Eisa sagte der Zeitung, dass er deswegen nur noch Tiere fotografiere. Menschen machten "regelmäßig eine Szene". "Ich wurde mit Problemen konfrontiert, seit dem ersten Tag, als ich mir meine Kamera kaufte", sagte der Mann, der seit zehn Jahren Hobbyfotograf ist. Andere machten deswegen nur noch Landschaftsaufnahmen und abstrakte Fotografie. Auch weibliche Fotografen seien mit der massiven Ablehnung konfrontiert, sagte eine Frau der Zeitung.

Kuwaits Kommunikationsminister Al Busairdi hatte den Gulf News kürzlich erklärt, dass künftig Pornografie im Internet durch Filter blockiert werde. "Die drei Telekommunikationsbetreiber in Kuwait haben beschlossen, Filter zur Sperrung pornografischer Seiten zu installieren." Die von der Harvard University unterstützte Opennet-Initiative kam zu dem Ergebnis, dass Kuwait auch politisch unerwünschte Internetinhalte filtere. Betroffen seien auch Webseiten für Schwule und Lesben sowie religionskritische Inhalte.

Nachtrag vom 24. November 2010, 14:45 Uhr

Die Botschaft Kuwait in Deutschland war von Golem.de nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.


eye home zur Startseite
Karsten S 10. Dez 2010

Eines noch, bevor man so einen Schwachsinn erzählt, sollte man sich mal ein wenig besser...

Rentquist 29. Nov 2010

0,000001 Megapixel ? 1 Pixel, und auch noch ziemlich unscharf: 7,62mm Durchmesser und...

guenterdings 29. Nov 2010

wach auf, schau dich um ...dein schubladendenken ist überholt!

Enterich 28. Nov 2010

Nein, das beweist nur, dass "Qualitaetsjournalismus" (z. B. einfach mal die Quellen zu...

Enterich 28. Nov 2010

Der Artikel bei der Kuwait Times hat sich inzwischen als Ente herausgestellt: http://www...


Prapagonda / 24. Nov 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. SEITENBAU GmbH, Konstanz
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. BfS Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 108,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. ab 59,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Interview auf Youtube

    Merkel verteidigt Ziel von 1 Million Elektroautos bis 2020

  2. Ransomware

    Not-Petya-Angriff kostet Maersk 200 Millionen US-Dollar

  3. Spielebranche

    Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  4. Autonomes Fahren

    Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel

  5. Auto

    Toyota will Fahrzeugsäulen unsichtbar machen

  6. Amazon Channels

    Prime-Kunden erhalten Fußball-Bundesliga für 5 Euro im Monat

  7. Dex-Bytecode

    Google zeigt Vorschau auf neuen Android-Compiler

  8. Prozessor

    Intels Ice Lake wird in 10+ nm gefertigt

  9. Callya Flex

    Vodafone eifert dem Congstar-Prepaid-Tarif nach

  10. Datenbank

    MongoDB bereitet offenbar Börsengang vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  2. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern
  3. Mobileye Intel will 100 autonom fahrende Autos auf die Straßen lassen

  1. Re: Und 18:00 bricht dann das Stromnetz zusammen..

    madMatt | 01:30

  2. Re: 1,50 ¤ / Spiel - bei Sky 0,90 ¤ / Spiel

    MostBlunted | 01:26

  3. Re: Hört sich für mich wie eine riesen...

    Technik Schaf | 01:09

  4. Re: Bei Amazon = 60 Euro im Jahr, sonst 30 Euro?!

    motzerator | 01:05

  5. Re: Wieso immer leichter und dünner?

    dxp | 01:02


  1. 16:57

  2. 16:25

  3. 16:15

  4. 15:32

  5. 15:30

  6. 15:02

  7. 14:49

  8. 13:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel