Das Leben als Rennfahrer

Der GT-Life-Modus ersetzt den früheren Gran-Turismo-Modus und ist die Schaltzentrale für den Spieler. Hier verwaltet er sein Profil, kauft, verkauft und tuned seine Autos und wählt die nächsten Karriereschritte. Durch alte Gewohnheiten angetrieben, wählen wir direkt die Fahrlizenzprüfungen, steigen bis Level 4 im Fahrerlevel auf und gewinnen Lizenz B. Dass wir sie - anders als in den PS2-Teilen der Serie - gar nicht gebraucht hätten, um an den ersten Rennen teilzunehmen, merken wir erst hinterher.

Alles, was Spieler brauchen, ist ein Gebrauchtwagen. Damit können sie an allen Cups teilnehmen, solange ihr Fahrerlevel hoch genug ist und das Auto zur Rennserie passt. Wir kaufen uns einen Klassiker, einen Mini Marcos GT '70 in der Farbe Mid Chrome Yellow. Im Sunday-Cup treten wir damit gegen Nissan Primera und Peugeot 207 an. Verglichen mit den modernen Fahrzeugen wirkt der Marcos winzig und deplatziert. Das Renngeschehen sieht im Replay, trotz unseres Sieges, fast so aus, als hätte jemand das Fahrzeug mit einer Fan-Modifikation in das Spiel gepatched. Aber: Das hat auch seinen Charme und verdeutlicht die große Freiheit, die Spielern in GT5 gegeben wird.

Während des Begutachtens der Wiederholung fallen hier und da Fehler in der vertikalen Bildsynchronisation auf. Auf V-Sync scheint Polyphpony zugunsten einer möglichst hohen Bildrate verzichtet zu haben. Die Aussetzer sind sehr selten und hängen auch von der Auto- und Streckenkombination ab. London mit zwölf Premium-Autos bringt GT5 zum Beispiel an seine Grenzen. Der Schattenwurf der Fahrzeuge ist zum Start der Rennen ebenfalls keine Augenweide und grob pixelig. Auch vom angekündigten Schadensmodell ist bisher - abgesehen von simplen Kratzern im Lack - nichts zu sehen. Insgesamt wirkt Sonys Vorzeigerennspiel optisch auf den ersten Blick nicht imposant und etwas weniger stimmig als beispielsweise Gran Turismo 3 anno 2001. Es kann aber durchaus sein, dass einige grafische Leckerbissen sich erst im späteren Spielverlauf offenbaren.

Kurz bevor wir die ersten Kartrennen absolvieren können und uns Nascar-Profi Jeff Gordon im Spiel erklärt, was Nascar so faszinierend macht, ist die erste Stunde vorbei. Uns wird bewusst, wie wenig wir von diesem riesigen Spiel bisher sehen konnten. Ein ausführlicher Test mit Lenkradeinsatz, Headtracking über die Playstation-Eye-Kamera, einer selbst gebauten Strecke, Onlinerennen und vielen weiteren Autos und Rennserien wird am Freitag, dem 26. November 2010 gegen 14 Uhr auf Golem.de zu finden sein.

In der Rubrik "60 Minuten" nimmt Golem.de aktuelle Titel direkt nach der Veröffentlichung in der offiziellen Verkaufsversion für eine Stunde unter die Lupe - Auspacken und Installieren nicht eingerechnet. Einen Test kann dieser erste Eindruck nicht ersetzen. Er gibt aber Aufschluss darüber, was die Spieler nach dem Start erwartet.

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 60 Minuten Gran Turismo 5: Noch kein Schaden in Sicht
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Pablo 29. Nov 2010

Im Rauschen der Welt hab ich gerade vernommen das es nur im Arcede Modus funktioniert...

Juan Alvaro 26. Nov 2010

Ja, die PS3 ist einfach zu schwach! Billigmist.

Mieps 26. Nov 2010

andere Frage ... bin neu hier .. wenn es irgendwie falsch steht tut es mir leid ... wollt...

Wurstbrot 26. Nov 2010

Das ist ja alles noch gut und schön. So lange man es lesen und verstehen kann isses doch...



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