Abo
  • Services:

Diaspora

Freier Facebook-Konkurrent nun im Alphatest

Das Diaspora-Team verschickt die ersten Einladungen für einen geschlossenen Alphatest. Das dezentrale freie soziale Netzwerk funktioniert bereits, einiges soll aber noch verbessert und überarbeitet werden - mit Hilfe der Community.

Artikel veröffentlicht am ,
Diaspora: Freier Facebook-Konkurrent nun im Alphatest

Die ersten Einladungen für den Diaspora-Alphatest sind bereits verschickt worden. Laut Diaspora-Blog sollen jede Woche weitere Interessenten eingeladen werden, los geht es mit denjenigen, die Diaspora finanziell über Kickstarter unterstützt haben. Schließlich folgen Stück für Stück die Mitglieder des Diaspora-E-Mail-Verteilers. Mit der langsam steigenden Zahl der Diaspora-Nutzer sollen mögliche Leistungsengpässe entdeckt und dabei Funktion so schnell wie möglich verbessert werden können.

Stellenmarkt
  1. Ludwig Beck AG, München
  2. Code White GmbH, Ulm

Die Diaspora-Gründer zeigen sich stolz über den Entwicklungsstand ihres dezentral organisierten sozialen Netzwerks. Es habe nun einen Punkt erreicht, an dem die Community weiter damit arbeiten könne. Entsprechend werden auch interessierte Ruby- und Javascript-Entwickler für Diaspora gesucht, die gemeinsam an einer Alternative zu zentralen, kommerziellen sozialen Netzwerken arbeiten wollen.

Die Aufgaben für die kommenden Monate umfassen unter anderem eine Verbesserung der Sicherheit des Netzwerks und der Dokumentation des Open-Source-Quellcodes. Ein Teil des Codes, mit dem Neues ausprobiert wurde, muss auch noch in eine ordentlichere Form gebracht werden. Für Betreiber von Diaspora-Servern ("Pods") soll das noch häufiger nötige Updaten der in Entwicklung befindlichen Software bequemer werden. Außerdem soll die Entwicklung alternativer Diaspora-Clients durch Ausbau der APIs leichter gemacht werden.

Über Diaspora können Nutzer ihre Kontakte Gruppen zuweisen, die bestimmte Rollen in ihrem Leben spielen. Diese werden als Aspekte ("aspects") bezeichnet, sie sollen es klarer machen, wer bestimmte Nachrichten oder Fotos bekommt und von wem wiederum Nachrichten empfangen werden. "Es ist nicht perfekt, aber der beste Weg es zu verbessern, ist, es selbst zu nutzen und die eigene Reaktion zu beobachten", schreiben die Diaspora-Gründer Maxwell, Raphael, Daniel und Ilya im offiziellen Blog.

Diaspora ist nicht das einzige freie, offene und private soziale Netzwerk, das die Bindung an Facebook und andere zentral geführte Dienste brechen soll. Es konkurriert mit Projekten wie Appleseed und Openneuronet. Diaspora ist allerdings das weltweit bekannteste Projekt dieser Art, es wurde zu einem Zeitpunkt angekündigt, als der Social-Networking-Gigant Facebook wegen Datenschutzproblemen in die öffentliche Kritik geraten war.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

nerdinger 31. Dez 2010

Ich denke Diaspora macht schon einiges richtig gerade die Anbindung an andere Netzwerke...

unregistriert 29. Nov 2010

Deine Daten liegen entweder bei einem der POD-Betreiber oder bei dir selber. Das kannst...

PartTimeRubyLover 25. Nov 2010

Nein @TheTank da muss ich dir wiedersprechen. Wenn man weiß was man dort tut und weiß wie...

Tombom 25. Nov 2010

Das wurde doch auch mal über dieses Dingsda geschrieben, wie heißt es gleich? Achja...

ichichich 25. Nov 2010

In der Meldung steht NICHT das der IE8 zu alt ist.


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /