Für Notebooks

Intel verschiebt Sandy Bridge mit Dual-Core auf Februar 2011

Nach Informationen von Golem.de wird Intel, anders als bisher erwartet, auf der CES 2011 nur den Startschuss für die mobilen Quad-Cores mit Sandy-Bridge-Architektur geben. Die Dual-Core-Versionen, die stärker nachgefragt werden, sollen mindestens einen Monat später verkauft werden.

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Für Notebooks: Intel verschiebt Sandy Bridge mit Dual-Core auf Februar 2011

Wie von mehreren PC-Herstellern zu hören war, hat Intel seine bisherigen Pläne zur Markteinführung seiner nächsten Prozessorgeneration leicht geändert. Zwar nennt der Chiphersteller in seinen öffentlichen Roadmaps - anders in den vertraulichen Versionen - stets nur Quartale als Zeiträume für die Vorstellung neuer Produkte, angesichts der zahlreichen Informationen über Modellnummern und Takte der Sandy-Bridge-CPUs war bisher aber mit neuen Prozessoren in allen Segmenten zur CES gerechnet worden.

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Diese Messe in Las Vegas ist für Intel, wie für viele IT-Hersteller, inzwischen zur wichtigsten Plattform für Produkteinführungen geworden. Auch die beiden letzten Core-i-Familien Clarkdale und Arrandale stellte Intel dort im Januar 2010 vor. Im Jahr 2011 sollen den unbestätigten Angaben zufolge zwar die Sandy-Bridge-Prozessoren angekündigt werden, ausliefern dürfen insbesondere Notebookhersteller ab dann aber nur die Quad-Core-Varianten.

Die neuen mobilen Dual-Cores soll Intel erst ab Ende Februar zum Verkauf freigeben. Sie müssen aber schon einige Wochen zuvor an PC-Hersteller verschickt werden, so dass diese ausreichende Stückzahlen der Notebooks damit fertigen können. Aus Intels Sicht werden wohl auch die Dual-Cores damit ab Januar ausgeliefert, die Notebookhersteller können sie aber noch nicht verkaufen. Im Prozessorgeschäft ist es üblich, dass der Chiphersteller auch seinen Kunden den Termin für die Einführung von neuen Produkten vorschreibt.

Volle Lager bei PC-Herstellern

Grund für den späteren Start der Dual-Cores soll die anhaltende Nachfrageschwäche nach neuen PCs gerade bei Endverbrauchern sein. Intel will, nach Aussage von PC-Herstellern gegenüber Golem.de, seinen Partnern die Gelegenheit geben, die noch vollen Lager abzuverkaufen, bevor die neue CPU-Generation auf den Markt kommt. Die Dual-Cores für Notebooks spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie immer noch weit häufiger verkauft werden als Vierkernprozessoren.

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Ganz verschieben kann Intel die lange angekündigten Sandy-Bridge-CPUs aber nicht, so dass Anfang Januar die bisher verfügbaren sechs Quad-Cores für Notebooks der Serien Core i7-700, 800 und 900 abgelöst werden sollen. Intel will in diesem Bereich, wo nach aktueller Preisliste schon die günstigste CPU, der Core i7-720QM mit 1,6 GHz Basistakt, 364 US-Dollar OEM-Preis kostet, vor allem an der Taktschraube drehen. Zusammen mit der neuen Architektur, so die PC-Hersteller gegenüber Golem.de weiter, soll so die Latte noch etwas höher gelegt werden, bevor AMD Mitte 2011 seine neue Notebook-APU 'Llano' vorstellt.

Als "Accelerated Processing Unit" bezeichnet Intels Konkurrent die Fusion aus CPU und GPU. Bei Llano, der anders als der kleinere Zacate auch mit vier Kernen erscheinen soll, kommen aber noch Prozessorkerne der vorherigen Generation "Stars" zum Einsatz, die im Wesentlichen auf der K10-Architektur basieren.

Ob von den Verschiebungen der Dual-Cores für Notebooks auch die Desktopprozessoren mit Sandy-Bridge-Architektur und vier Kernen betroffen sind, ist bisher noch unklar. Wahrscheinlich ist das jedoch nicht, weil Intel zum Start einer neuen Serie seit drei Generationen stets auch einen schnellen Quad-Core der Extreme-Serie als Aushängeschild vorstellte, der dann auch verfügbar war.

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