Abo
  • Services:

DFKI

Der Mond liegt in Bremen

Das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen hat eine Weltraumexplorationshalle eröffnet. Darin wollen die Forscher verschiedene Weltraumroboter testen. Die Halle, deren Bauzeit etwa anderthalb Jahre dauerte, ist weltweit einzigartig.

Artikel veröffentlicht am ,
DFKI: Der Mond liegt in Bremen

Schwarz ist die vorherrschende Farbe in der Weltraumhalle auf dem Gelände des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen in der Nähe der Universität der Hansestadt. Wände, Boden, Decke, Streben und Pfeiler, die Treppe, die zum Steuerstand in einigen Metern Höhe führt, eine Galerie, die um einen Teil der Halle läuft - alles ist mit einer nichtreflektierenden schwarzen Farbe gestrichen. Mitten in der Halle erhebt sich ein Hang. Er ist vier Meter hoch, steil, zerklüftet, mit Kratern und Steinen übersät. Die Beschaffenheit des Hanges simuliert den scharfkantigen Sand auf dem Mond. Bei Bedarf kann weiteres Regolith auf dem Hang ausgestreut werden.

Auf dem Weg nach oben

Scheinwerfer tauchen den Abhang in gleißendes Licht und beleuchten einen sechsbeinigen Roboter, der den Steilhang hinaufkrabbelt. Space Climber heißt der Roboter. Er soll, so das Szenario für künftige Raumflüge, in Krater hinabklettern und dort Proben holen. Wissenschaftler vermuten am Boden der Krater unter anderem Wassereis. Die Bedingungen stimmten allerdings nicht, erklärt DFKI-Chef Wolfgang Wahlster im Gespräch mit Golem.de. Tatsächlich ist es am Grund eines Kraters stockdunkel.

Was der Space Climber zeigt, ist nicht besonders rasant. Ein früheres System, der achtbeinige Scorpion, nimmt einen solchen Abhang deutlich schneller in Angriff. Dafür ist sein Schritt unsicherer. Gern rutscht er ab und taumelt dann wieder ein Stück den Abhang hinunter. Der Space Climber hingegen setzt bedächtig einen Fuß vor den anderen und arbeitet sich in Richtung Kraterrand voran.

Tests für europäische Mondmissionen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  2. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

Besserwisser01 30. Dez 2010

ja ich hab mich auch gewundert dabei weiß doch jeder das der Mond in einer sich...

Msen 26. Nov 2010

Ihr seid ja alle Computerspiel- und Terminator-verseucht :D "Das Fernsehen hat mir meinen...

Amerikaner 23. Nov 2010

Die Amerikaner waren auf dem Mond, das wurde bereits auch bewiesen, da sie einen Spiegel...

Kindergartenrob... 23. Nov 2010

Dafür braucht's nun wirklich keinen phantastrilliarden Euro teuren Roboter. Von...

okm 23. Nov 2010

musste lachen


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

    •  /