Abo
  • Services:

Inveritas rettet Satelliten

Allerdings werden in der Halle nicht nur Mondroboter getestet. Dem Kraterabhang gegenüber ist auf einem Roboterarm ein mehrere Meter großes Modell eines Satelliten montiert. Darauf laufen acht Stahlseile zu, an denen eine Plattform hängt. Inveritas heißt das Projekt, mit dem die Wissenschaftler simulieren wollen, wie sich zwei Satelliten einander annähern.

Weltraumschrott beseitigen

Stellenmarkt
  1. a. hartrodt (GmbH & Co) KG, Hamburg
  2. DPD Deutschland GmbH, Nürnberg

Die Plattform simuliert dabei einen Serviceroboter, der sich einem außer Kontrolle geratenen Satelliten nähert. Dieser kommuniziert dabei mit dem Industrieroboter, der den Satelliten trägt und dessen Bewegungen simuliert. Am Ende solle dabei ein System herauskommen, das Weltraumschrott einfange, erklärt Wahlster. Der Serviceroboter fliegt auf den Schrott zu und soll diesen entweder so ablenken, dass er in die Atmosphäre eintritt oder dass er auf eine andere Umlaufbahn abdriftet, wo er keine Gefahr mehr darstellt.

Inzwischen habe sich so viel Schrott in der Erdumlaufbahn angesammelt, dass dieser eine ernsthafte Gefahr für die Satelliten dort darstelle, erklärt Wahlster. Entsprechend seien auch die Versicherungssummen für Satelliten inzwischen sehr hoch. Eine Müllabfuhr, die den Weltraumschrott beseitige, sei deshalb ein "Riesenprojekt".

Tank für Unterwasserroboter

18 Monate hat der Bau der Halle gedauert. Die Kosten von etwa 600.000 Euro haben das DFKI, das Land Bremen und das Raumfahrtunternehmen Astrium aufgebracht. Die Bremer planen bereits den nächsten Schritt: Im Frühjahr 2011 wollen sie mit dem Bau eines Wasserbeckens beginnen. Das soll als Testplattform für Unterwasserroboter dienen, die neben den Weltraumrobotern eine weiteren Schwerpunkt des Bremer DFKI darstellen.

 Tests für europäische Mondmissionen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand

Besserwisser01 30. Dez 2010

ja ich hab mich auch gewundert dabei weiß doch jeder das der Mond in einer sich...

Msen 26. Nov 2010

Ihr seid ja alle Computerspiel- und Terminator-verseucht :D "Das Fernsehen hat mir meinen...

Amerikaner 23. Nov 2010

Die Amerikaner waren auf dem Mond, das wurde bereits auch bewiesen, da sie einen Spiegel...

Kindergartenrob... 23. Nov 2010

Dafür braucht's nun wirklich keinen phantastrilliarden Euro teuren Roboter. Von...

okm 23. Nov 2010

musste lachen


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /