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Tests für europäische Mondmissionen

Das sehe zwar nicht sonderlich schnell aus, gibt Wahlster zu. Verglichen mit US-Systemen sei der Roboter jedoch sehr schnell. Der Marsrover Opportunity habe in sechs Jahren gerade mal 20 Kilometer zurückgelegt. Grund sei, dass die USA auf Fernsteuerung setzten: Der Marsrover nimmt ein Foto auf und funkt das zur Erde. Die Wissenschaftler auf der Erde werten es aus und geben Opportunity neue Anweisungen. Erst im vergangenen Winter hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine neue Software eingespielt, die Opportunity mehr eigenen Handlungsspielraum einräumt.

Autonome Roboter

  • Überblick über die Halle (Grafik: DFKI)
  • Weltraumroboter Space Climber (Foto: wp)
  • Aufwärts (Foto: wp)
  • Oben warten der Rover (links) und die Landefähre. (Foto: wp)
  • Scorpio, ein anderer Weltraumroboter des DFKI (Foto: wp)
  • Projekt Inveritas: Die Plattform steuert... (Foto: wp)
  • .. einen Satelliten an. (Foto: wp)
Überblick über die Halle (Grafik: DFKI)
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Die DFKI-Robotiker verfolgten jedoch einen anderen Ansatz, erklärt Wahlster: Sie setzten auf Autonomie. Der Roboter suchte sich selbstständig seinen Weg in einen Krater und wieder hinaus. Auf diesem Gebiet seien die Deutschen führend: Bei einem internationalen Test auf dem Teide, dem Vulkan auf der spanischen Insel Teneriffa, im Jahr 2008 sei der DFKI-Roboter der einzige gewesen, der es geschafft habe, am Grunde eines Kraters eine Probe zu nehmen und diese auch wieder hinauszubringen. Der Krabbler soll allerdings nicht nur Proben aus einem Krater herausbringen, sondern auch Leiterbahnen darin verlegen. So soll der Krater zu einer Antenne umfunktioniert werden, die es ermöglicht, Signale aus dem All zu empfangen.

Die Anlage ist auf künftige Mondmissionen ausgelegt, wie sie die europäische Weltraumbehörde (Esa) für Ende des Jahrzehnts plant: Die Landschaft ist der am lunaren Südpol nachempfunden. Dort soll eine Landefähre aufsetzen und einen Rover aussetzen. Der fährt, beladen mit dem Krabbler, auf Erkundungsmissionen. An einem Krater wird der Krabbler abgesetzt, um darin nach Spurenelementen oder Eis zu suchen. Mit Greifern, die später an jedem Bein montiert werden, kann er Proben nehmen.

Größere Anlage

Die Bremer hatten an ihrem Institut schon früher eine Weltraumtestanlage. Die sei jedoch nicht groß genug gewesen, um das Zusammenspiel von Landefahrzeug, Rover und Krabbler simulieren zu können, sagte Frank Kirchner, der Leiter der Bremer Niederlassung des DFKI, Golem.de. Außerdem verfügt die neue Halle über eine bessere Lichtanlage, die die sehr helle, scharfkantige Beleuchtung auf dem Mond simuliert. Während sich der Space Climber an dem Kraterrand abmüht, warten Lander und Rover oben am Rand. Beide stammen von EADS-Astrium. Das Unternehmen entwickelt im Auftrag der Esa die Mondlandfähre. Entsprechend hat es sich am Aufbau der Anlage beteiligt.

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 DFKI: Der Mond liegt in BremenInveritas rettet Satelliten 
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Besserwisser01 30. Dez 2010

ja ich hab mich auch gewundert dabei weiß doch jeder das der Mond in einer sich...

Msen 26. Nov 2010

Ihr seid ja alle Computerspiel- und Terminator-verseucht :D "Das Fernsehen hat mir meinen...

Amerikaner 23. Nov 2010

Die Amerikaner waren auf dem Mond, das wurde bereits auch bewiesen, da sie einen Spiegel...

Kindergartenrob... 23. Nov 2010

Dafür braucht's nun wirklich keinen phantastrilliarden Euro teuren Roboter. Von...

okm 23. Nov 2010

musste lachen


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