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Apotheker: Neuer HP-Chef noch ohne Konzept

Apotheker

Neuer HP-Chef noch ohne Konzept

Léo Apotheker hat gestern seinen ersten großen Auftritt als Vorstandchef von HP gehabt. Der frühere SAP-Chef will den Übernahmekurs fortsetzen und den durch seinen Vorgänger gestutzten Bereich Forschung und Entwicklung wieder stärken.

Hewlett-Packards neuer Chef, Léo Apotheker, hat bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse erklärt, dass er noch kein Konzept für die Strategieänderungen bei dem Computerkonzern habe. "Es ist ein wenig zu früh für mich, um etwas zur künftigen Strategie zu sagen", erklärte der Deutsche, der den US-Konzern seit zwei Wochen führt. Er habe aber schon "Bereiche gefunden, in denen wir besser werden können".

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Der neue Vorstandschef, der bei SAP entlassen wurde, kündigte an, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, besonders im Bereich Software, zu erhöhen. Apothekers Vorgänger Mark Hurd führte den weltgrößten Computerhersteller seit 2005. Zu der Zeit wurden 4,1 Prozent des Umsatzes für die Forschung ausgegeben. Im Juli 2010, kurz vor Hurds Abgang wegen Vorwürfen, er habe eine Mitarbeiterin sexuell belästigt, betrug die Forschung nur noch 2,4 Prozent des Umsatzes. Hurd trat am 6. August 2010 zurück und wechselte später als Co-President zu Oracle.

Apotheker sagte, er werde den Übernahmekurs des Unternehmens fortsetzen, mit dem Schwerpunkt auf Softwareakquisitionen. Er strebe auch mehr Wachstum in den Schwellenländern an.

Hewlett-Packard hat in seinem vierten Finanzquartal den Gewinn um 5,2 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar (1,10 US-Dollar pro Aktie) gesteigert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 2,4 Milliarden US-Dollar (99 Cent pro Aktie). Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 33,3 Milliarden US-Dollar, nach 30,8 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Hewlett-Packard verzeichnete eine stärkere Nachfrage von Unternehmenskunden. Der Umsatz in der Personal-Systems-Group, zu der das PC-Geschäft gehört, wuchs um 4 Prozent. HPs Enterprise-Storage- und Server-Geschäft legte beim Umsatz um 25 Prozent zu. Die Druckersparte wuchs um 8 Prozent. Der Bereich IT-Services konnte nur um 0,4 Prozent wachsen.

Im laufenden ersten Finanzquartal, das im Januar 2011 endet, erwartet HP einen Gewinn vor Sonderposten von 1,28 US-Dollar pro Aktie. Der Umsatz soll auf 32,8 bis 33 Milliarden US-Dollar steigen. Die Analysten hatten nur einen Gewinn vor Sonderposten von 1,22 US-Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 32,8 Milliarden US-Dollar prognostiziert.


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Glenn 24. Nov 2010

Es kann nur besser werden - glaub mir.

jackjack 23. Nov 2010

Entweder günstiger Elektro-Schrott oder superteure Premiumware was fehlt ist die Mitte...

meinGott 23. Nov 2010

Du warst einfach nur auf der falschen Uni. Nicht das an den Privat-Unis mehr wissen...



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