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Google Street View: Eierwurf gegen verpixelte Häuser

Im Essener Stadtteil Bergerhausen sind einige Häuser mit Eiern beworfen worden. Der Grund: Sie waren in Google Street View verpixelt, was den Tätern offenbar nicht passte.
/ Christian Klaß
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Die mit Eiern beworfenen Reihenhäuser befinden sich alle in derselben Straße. Laut einem Bericht von DerWesten(öffnet im neuen Fenster) klebten an den Briefkästen Zettel mit der Aufschrift "Google's cool". Die Täter hätten sich Häuser ausgesucht, die in Google Street View lediglich verpixelt zu sehen sind. Bewohner und Hausbesitzer konnten das bei Google beantragen, wenn sie ein Bild des jeweiligen Hauses nicht in der Bilddatenbank von Google Street View sehen wollten.

Google Maps mit Street View(öffnet im neuen Fenster) ist in Deutschland am 18. November 2010 gestartet. Mit dabei sind 20 Großstädte, die Google seit etwa zwei Jahren mit kamerabestückten Fahrzeugen abgefahren hat. Vor dem Deutschlandstart von Google Street View konnte Einspruch gegen die Veröffentlichung der geknipsten Fotos erhoben werden – Google versprach, die Häuser unkenntlich zu machen. Ärger gab es zum Start nicht nur, wenn das nicht geklappt hatte, sondern auch, weil nicht jeder mit den Verpixelungen glücklich gewesen war.


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