Opera 11 Beta

Tab-Stapel bringen deutlich mehr Browserkomfort (Update)

Eine erste Betaversion von Opera 11 steht als Download zur Verfügung. Als Neuerung bietet der Browser erstmals Tab Stacking alias Tab Stapel. Mehrere geöffnete Browsertabs lassen sich analog zu einem Kartenstapel übereinanderlegen, um die Übersichtlichkeit in der Tableiste zu erhöhen.

Artikel veröffentlicht am ,
Opera 11 Beta: Tab-Stapel bringen deutlich mehr Browserkomfort (Update)

Bislang werden Tabs in Opera nebeneinander angeordnet. Damit wird die Tableiste schnell unübersichtlich, wenn mehr als 30 oder 40 Tabs geöffnet sind. Weil Opera von Haus aus Session Management zum Abspeichern der offenen Tabs unterstützt, ist das nicht ungewöhnlich. Damit Anwender auch in diesem Fall besser den Überblick behalten, wurde die Funktion Tab Stacking entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Technischer IT-Support (m/w/d)
    Europäische Schule München, München-Neuperlach
  2. Information Systems Manager (m/w/d)
    3B Pharmaceuticals GmbH, Berlin
Detailsuche

Beim Tab Stacking können beliebige Tabs übereinandergelegt werden, idealerweise passen sie thematisch zusammen. Dazu muss das Tab einfach mit der Maus über ein anderes Tab gezogen werden, schon ist ein Tab-Stapel eröffnet. Mit einem Mausklick werden alle Tabs in so einem Stapel geöffnet, ein weiterer Klick führt die Tabs wieder zu einem Stapel zusammen. Ruht der Mauspfeil auf einem Tabstapel, gibt es eine Vorschau mit allen Tabs in diesem Stapel. Auch das Herauslösen eines Tabs aus einem Stapel ist ohne Probleme möglich, indem es an eine andere Stelle in der Tableiste gezogen wird.

  • Opera 11
  • Opera 11 mit geöffneter Erweiterungsseite
  • Opera 11 - Befehlsübersicht für Mausgesten
  • Opera 11 - Tab-Vorschau eines geschlossenen Tab-Stapels
  • Opera 11 - Tab-Stapel geöffnet
  • Opera 11 - Tab-Stapel eingeklappt
  • Opera 11 - Schnellwahlseite
Opera 11 - Befehlsübersicht für Mausgesten

"Tabs gehören zu den wenigen Browserfunktionen, die fast alle nutzen - egal welchen Browser Sie bevorzugen", sagt Jan Standal, Vizepräsident von Opera Desktop Products. "Weil sich so viele von uns mit zehn oder sogar hundert offenen Tabs herumschlagen, brauchten wir einfach einen Weg, um das Tab-Management zu vereinfachen. Genau wie das Stapeln von Papier für Recherchen, ist Tab Stacking ein intuitiver Weg, offene Tabs zu organisieren und zu sammeln."

Verbesserte Mausgesten

Bereits seit Opera 5 kann der Browser mit verschiedenen Mausgesten gesteuert werden. Bei Aktivierung der Mausgesten erscheint nun eine Befehlsübersicht mit den Mauspfaden auf dem Bildschirm, um den Umgang mit Mausgesten zu vereinfachen. Wer nur gelegentlich Mausgesten verwendet, soll diese leichter erlernen können.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28.-30.09.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In der Betaversion von Opera 11 lassen sich Erweiterungen integrieren, um den Funktionsumfang des Browsers zu erweitern. Nach Angaben von Opera wurden seit der Alphaversion von Opera 11 bereits mehr als 500.000 Erweiterungen heruntergeladen. Täglich werden demnach bis zu 20 neue Erweiterungen bei Opera eingereicht, die dann auf Schadsoftware oder andere Probleme hin überprüft werden. Mit einem neuen Entwicklungsmodus sollen sich Erweiterungen noch einfacher erstellen lassen; sie können darüber veröffentlicht, getestet und gepackt werden.

Als weitere Neuerung aktualisiert Opera 11 Beta nun auch Unite-Anwendungen und Erweiterungen über Operas Updatemechanismus, so dass diese Bereiche automatisch aktuell gehalten werden können. Für eine höhere Leistungsfähigkeit des Browsers lassen sich Plugins neuerdings erst laden, wenn diese auch benötigt werden. Damit soll ein Leistungsschub um bis zu 30 Prozent möglich sein.

Seit Opera 10.63 wurde die Javascript-Engine nochmals optimiert, besonders die Linux-Version von Opera profitiert davon und ist im direkten Vergleich bis zu 20 Prozent schneller. Aus der persönlichen Lesezeichenleiste ist eine allgemeine Lesezeichenleiste geworden, an den Funktionen hat sich nicht viel geändert. Der Nutzer kann weiterhin bestimmen, welche Lesezeichen in der Leiste erscheinen sollen. Ein paar Optimierungen gibt es im Adressfeld, das nun deutlicher den Sicherheitsstatus einer Seite anzeigt.

Die Betaversion von Opera 11 für Windows, Mac OS X und Linux steht über www.opera.com/browser/next zum Download bereit. Die Betaversion gibt es nur in englischer Sprache.

Nachtrag vom 24. November 2010, 9:13 Uhr

Auf Operas ftp-Server gibt es mittlerweile eine deutschsprachige Version der Opera 11 Beta als Download. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein komplettes Installationsarchiv.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


theanyone 29. Nov 2010

New version of buscomplete was published today! https://addons.labs.opera.com/addons...

Enlightenment 26. Nov 2010

Hmm, liefe dann ja also doch wieder auf Opera hinaus. :x) scnr Aber mal im Ernst, wenn...

Johnny Cache 24. Nov 2010

Hab nur kurz getestet ob es grundsätzlich geht, was auch der Fall ist. Über weitere...

Supreme 24. Nov 2010

Nein.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /