Intels SCC

Künftige Prozessoren sollen bis zu 1.000 Kerne skalieren

Der Singlechip Cloud Computer, der bisher auf einem Die 48 x86-Kerne vereint, soll auch mit weit mehr Cores leistungsfähig bleiben. Dies erklärte Intel auf der Supercomputerkonferenz SC10 in New Orleans.

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SCC-Die mit 48 Kernen
SCC-Die mit 48 Kernen

Wie der Chiphersteller laut einem Bericht des IDG News Service erklärte, ist das Projekt SCC auf Skalierfähigkeit bis hin zu 1.000 Kernen ausgelegt. Intel will damit den Nachweis erbringen, dass sich die bisherigen Schwierigkeiten bei vielen Kernen überwinden lassen. Der SCC ist ein Forschungschip, der dem Projekt Polaris nachfolgt. Damit hatte Intel bereits 2007 einen Chip mit 80 Kernen auf einem Die präsentiert, diese Cores waren aber noch aus einfachen FPUs aufgebaut.

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Für den SCC kommen schon vollwertige x86-Kerne zum Einsatz, die in etwa so komplex sein sollen wie der erste Pentium. Intel liefert den SCC zusammen mit einer Entwicklungsplattform derzeit an Forschungseinrichtungen wie Universitäten aus, er wird mit 45 Nanometern Strukturbreite gefertigt. Ziel ist unter anderem die Entwicklung von Software, die mit vielen Kernen gut skaliert - bei Desktopanwendungen für PCs ist das bisher kaum der Fall.

Zur Kommunikation zwischen den Kernen dient ein Mesh-Netzwerk, das mit einem eigenen Protokoll namens RCCE arbeitet. In bisherigen Tests soll RCCE so effektiv sein wie ein Linux-Cluster, bei dem einzelne Rechner per TCP/IP verbunden sind. Erst bei rund 1.000 Kernen soll der Overhead der Synchronisierung so hoch werden, dass die Gesamtleistung des Systems sinkt.

Die reine Rechenleistung des SCC steht dabei noch nicht im Vordergrund: "Die Performance ist bei diesem Chip nicht interessant", sagte Intel auf der SC10. Daher macht das Unternehmen auch selten konkrete Angaben zur Rechenleistung des SCC. Bei früheren Vorführungen soll der SCC je nach Takt - der pro Core auch von Software eingestellt werden kann - bis zu 2 Teraflops erreicht haben.

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