Nokia Ubice: Touchscreen aus Eis

Nokia nennt den Touchscreen aus Eis Ubice, was für Ubiquitous Ice steht. Nach Auffassung von Nokia könnte die Technik sogar im Alltag eingesetzt werden. So könnte Ubice in Eishotels genutzt werden, etwa im schwedischen Jukkasjärvi. Ob es dazu kommen wird, ist noch ungewiss. Das derzeitige Ubice ist noch nicht für einen Alltagseinsatz konzipiert. Nokia wolle mit dem Eistouchscreen vor allem zeigen, was technisch möglich sei, berichtet New Scientist(öffnet im neuen Fenster) .
Nokia entschied sich für einen Touchscreen aus Eis, weil Finnland als Herkunftsland das Handyherstellers bekannt für Skulpturen aus Eis ist. In der Nähe der finnischen Stadt Oulu wurde eine 2 x 1,5 Meter große Eiswand errichtet. Dazu wurden aus einem 25 cm dicken Eisblock 50 cm große Eisquadrate mit einer Kettensäge herausgesägt, die dann zu der Touchscreen-Eiswand wurden.
Damit Ubice zur Steuerung eines Computers verwendet werden kann, entschied sich Nokia für eine Projektionstechnik, die Microsofts Surface ähnelt. Mit der Projektionstechnik gelangen die Inhalte auf den Eisbildschirm. Mittels Infrarottechnik werden die Bewegungen und Gesten der Nutzer beobachtet, so dass sich ein Computer über den Eistouchscreen bedienen lässt.



