Abo
  • Services:

W3C

Web SQL vor dem Aus

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat die Arbeit am Standard Web SQL Database eingestellt, obwohl einige Browser die Technik bereits unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Plan hinter der Web SQL Database sah vor, eine auf SQLite basierende Datenbank in den Browser zu integrieren, die via Javascript mit SQL abgefragt werden kann. Zwar bieten Safari, Chrome und Opera bereits eine solche Datenbank, die Technik werde aber wohl nicht Standard werden, heißt es vonseiten des W3C.

Stellenmarkt
  1. EDG AG, Frankfurt
  2. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

So prangt auf der Spezifikationswebsite der Hinweis: "Achtung. Diese Spezifikation wird nicht länger aktiv gepflegt und die Web Applications Working Group plant nicht, sie weiter zu pflegen." Weiter heißt es: "Dieses Dokument war auf dem Weg zu einer W3C Recommendation, aber die Arbeit an der Spezifikation wurde gestoppt." Alle an der Technik interessierten Browserhersteller hätten dieselbe Implementierung, SQLite, verwendet. Um aber die Standardisierung voranzutreiben, bedürfe es mehrerer, unabhängiger Implementierungen der Spezifikation.

Damit steht das Thema Web SQL Database wohl vor dem Aus, auch wenn davon auszugehen ist, dass bestehende Implementierungen zumindest für eine gewisse Zeit in den Browsern erhalten bleiben. Datenbanken für Webapplikationen bleiben aber weiterhin ein Thema. So arbeitet das W3C weiterhin an zwei Standards, die Webentwicklern ebenfalls das Speichern von Daten auf Clientseite erlauben: Web Storage und Indexed Database API.

Web Storage erlaubt es, einfache Schlüssel-Wert-Paare (key-value pair) im Browser zu speichern. Mit dem Indexed Database API können aus mehreren Daten bestehende Objekte anhand von Schlüsseln gespeichert und abgerufen, aber zusätzlich Indices für die einzelnen Spalten angelegt werden, um die einzelnen Datensätze auch anhand anderer Kriterien als ihrem Schlüssel aus der Datenbank zu holen. An der Spezifikation sind unter anderem Mozilla, Microsoft und Google beteiligt, implementiert hat sie bislang aber nur Mozilla in Firefox.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€
  2. 2,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

webosuse 03. Feb 2011

Zumindest auf der Webpräsentations über HTML5 von Google --> http://slides.html5rocks...

xxxxxxxxxxxxxxx... 22. Nov 2010

Also werden die Browser-Hersteller weiter SQlite ohne Standardisierung einsetzen, bis...

Gast221110 22. Nov 2010

Es stand schon länger fest, daß man in einer Sackgasse steckt. Die Browserhersteller...

bout 19. Nov 2010

Sorry aber das steht schon seit spätestens Ende August fest. Im Rahmen meiner...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /