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Entwickeln für iOS ist am einfachsten

Mehr Wettbewerb bei den Grafiktechnologien für Handhelds begrüßt Carmack nämlich ausdrücklich. "Ich glaube, es gibt da eine ideale Anzahl: Wenn man drei miteinander konkurrierende Grafikprozessoren hat, ist das fast optimal für den Markt. Dann ertrinken die Entwickler nicht in der Unterstützung verschiedener Technologien, aber die Chiphersteller bekämpfen sich gegenseitig, um konkurrenzfähig zu bleiben."

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Die gleichzeitige Entwicklung für mehrere Plattformen hat sich John Carmack zufolge durch den Erfolg der Smartphones vereinfacht, weil man die Programme nur noch an Betriebssysteme, aber nicht mehr an einzelne Geräte anpassen muss: "Früher war das ein Riesenchaos, als wir Java und andere Plattformen unterstützen mussten. Intern haben wir bei id mobile aber nur vier Versionen erstellt und es dann anderen wie EA mobile überlassen, 300 Anpassungen daraus zu erstellen. Das war ein erbärmliches Geschäft, und da möchte ich nicht mehr mitspielen."

Der Schritt zu Apples Betriebssystem erschien Carmack nach diesen Erfahrungen nur logisch: "Wir können sicherstellen, dass wir alle Geräte bei uns testen, und auf den meisten hat es einfach so funktioniert." Mit Android sei das nicht so einfach, meint der Entwickler, weil sich die Geräte so stark unterscheiden.

Noch keine Pläne für Windows Phone 7 und Meego

Mit anderen Plattformen hat sich Carmack noch gar nicht beschäftigt: "Ehrlich gesagt, habe ich mir Meego noch gar nicht angesehen, und Windows Mobile ist auch eben erst erschienen". Carmack meint damit Windows Phone 7, das aber für Programmierer eine wichtige Einschränkung mit sich bringt: "Ich habe nicht vor, unseren gesamten Code in C# zu übersetzen". Microsoft unterstützt mit seinen Entwicklungswerkzeugen nur diese Sprache für Windows Phone 7. Wenn das Betriebssystem aber ein Erfolg werden sollte, will Carmack es eventuell durch automatische Übersetzungen unterstützen.

Bisher hält der Programmierer Apples mobiles Betriebssystem für die beste Handheld-Plattform: "Für iOS zu entwickeln, macht jede Menge Spaß. Es ist sehr komfortabel, und ich glaube, dass Apple Android immer noch einige Schritte voraus ist, was die Entwicklungsplattformen betrifft. Das finde ich zumindest jetzt, aber in einem halben Jahr habe ich da eine gründlicher gebildete Meinung, wenn wir einen kompletten Entwicklungszyklus mit Android hinter uns haben."

Genug Material, um die id-Klassiker auf mobile Geräte zu bringen, hat Carmack auch noch. Neben Code existieren unter anderem auch noch Grafiken und Animationen der Wolfenstein- und Doom-Spiele. Für die Mac-Version hatte Carmack, wie er gegenüber Golem.de sagte, aber einige Daten verloren, die ihm dann ein Fan zuschicken musste. Daher will id nun einen Archivar einstellen: "Ich will jemanden hier haben, der unsere gesamten alten Programme und Daten in- und auswendig kennt. Meine Zeit investiere ich mit Sicherheit nicht am besten darin, in meinen verstaubten Erinnerungen zu kramen, nur um mir wieder klarzumachen, wie ich das damals gemacht habe."

Interview Teil 1: Carmack über die Schwierigkeiten bei der Portierung von Rage auf iOS

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Jimmy Kater 22. Dez 2010

Ach ja, wie schön waren damals doch die Quake-LAN-Parties. Schade, dass Camack sich mit...

Trollversteher 22. Nov 2010

Aber natürlich, alles wird gut (verzweifelt die Pfleger-Taste drück...) Aha, Oma stampft...

xxxxxxxxxxxxxxx... 22. Nov 2010

Das ist ja genau die Kunst, so zu programmieren, dass es auch auf kleinen Geräten geht...

Trollversteher 22. Nov 2010

Tja, ich will Dir Deinen Spass an deiner rosa Fantasiewlt ja nicht trüben, aber manchmal...

~jaja~ 22. Nov 2010

Ich sagte nicht, dass das irgendwo steht. Es gab allerdings mal die Befürchtung, nach dem...


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