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Kinect

Als Roboterauge und für 3D-Videos

Kinect als Roboterauge oder zum Aufnehmen von 3D-Videos: Abseits der Xbox 360 regt Microsofts Kinect Wissenschaftler und Tüftler zum Einsatz in verschiedenen Technikbereichen an.

Artikel veröffentlicht am ,
Kinect: Als Roboterauge und für 3D-Videos

Am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist ein Roboter mit Kinect bestückt worden. Wie Philipp Robbel, Doktorand der Personal Robots Group des MIT, Golem.de mitteilte, handelt es sich dabei um einen umgebauten iRobot Roomba. Er nutzt die über einen eigenen Akku mit Strom versorgten Kinect-Kameras für ein 3D-Mapping seiner Umgebung.

 
Video: Philipp Robbel zeigt Roboter mit Kinect-Kamera

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Tiefeninformationen und Farbvideos werden allerdings nicht von den Chips im Roboter ausgewertet, sondern per WLAN an einen externen Rechner übertragen und dort in Echtzeit ausgewertet. Darüber ist dann auch eine Gestensteuerung möglich, was Robbel in einem Video demonstriert - indem er sich vor den Roomba stellt und mit der Hand in eine Richtung zeigt, in die der Roboter dann fährt. Für Robbel ist das Projekt damit auch für Robotik-Einführungskurse interessant.

Auch Oliver Kreylos vom Institute for Data Analysis and Visualization (IDAV) von der University of California hat mit Kinect experimentiert. Er nutzt Videobild und Tiefeninformationen für eine räumliche Repräsentation der aufgenommenen Personen, Gegenstände und Räume. Den offenen Linux-Kinect-Treiber von Hector Martin nutzt Kreylos indirekt, er hat ihn analysiert und eine eigene Software entwickelt.

 
Video: Oliver Kreylos - 3D-Videocapturing mit Kinect

Die 3D-Rekonstruktion des mit Kinect aufgenommenen Videos ähnelt laut Kreylos einem Hologramm, sein Code dafür findet sich bereits zum Download auf seiner Webseite. Die Software ist jedoch erst lauffähig, wenn Kreylos sein Vrui VR Toolkit in der Version 2.0 zum Download bereitstellt.

Für AlexP, den Entwickler des geschlossenen, aber kostenlosen Windows-Treibers für Kinect, ist die Tiefensensor-Kamera wegen ihres vergleichsweise niedrigen Preises so interessant. Professionelle Hardware koste normalerweise ein Vielfaches von Kinect. "Es gibt viele potenzielle Anwendungsgebiete wie HCI, Robotik, im Bildungsbereich, Überwachung, Motion Capturing, Personen und Objektverfolgung, 3D-Scanning usw.", so AlexP bei der Bekanntgabe seines erfolgreichen Kinect-Hacks.



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chrigiboy 19. Nov 2010

Bei Google Streetview kann man ja bereits jetzt in 3D die Objekte anschauen (Rot/Blau...

Ext 19. Nov 2010

Das ist deutlich weniger problematisch als du dir das jetzt vorstellst. Finger oder...

sssssssssssssss... 18. Nov 2010

lol war ja eigentlich klar, dass ms sowas nich alleine gebacken bekommt. :D schade nur...

NochStudent 18. Nov 2010

Wieso nutzen dann immer noch Leute speziell Programmierte Anwendungen anstatt z.B. Access...

Ext 18. Nov 2010

Das ist nicht möglich, denn die TOF-Kamera die für die Tiefeninformation verwendet wird...


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