Crash to Desktop: Criterions Need for Speed mag keine Vierkernprozessoren (U.)

Die Strecke und das Auto dürfen Spieler noch auswählen. Dann landen sie auf dem Desktop. Grund für die Probleme in der PC-Version von Need for Speed: Hot Pursuit sind Vierkernprozessoren von AMD und Intel.

Im offiziellen Supportforum(öffnet im neuen Fenster) von Electronic Arts sind bereits seitenlange Beschwerden über den Fehler zu lesen. Einigen Nutzern hat es geholfen, die Anzahl der benutzten Prozessorkerne über die MSConfig zu limitieren. Auf unserem Testsystem mit einem Intel-Core-2-Quad-Prozessor und Nvidia GTX 480 läuft das Spiel nach der Begrenzung, ruckelt allerdings in manchen Kurven. Auch das Problem dieses sogenannten "Micro-Stuttering-Bugs" kann durch die Deinstallation der PhysX-Treiber behoben werden.


Spieler müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen, um die PC-Version spielen zu können. Ein offizielles Statement seitens der Entwickler oder Publisher steht noch aus.
Nachtrag vom 18. November 2010, 14:55 Uhr
Eine elegantere Lösung für das Problem mit Vier- und Sechskernprozessoren ist die direkte Zuweisung von zwei Kernen auf die "nfs11.exe". Dafür müssen Nutzer das Spiel starten, mit Alt-Tab auf den Windows-Desktop zurückkehren, mit Strg-Alt-Entf den Taskmanager starten und bei der NFS11.exe-*32-Datei rechtsklicken. Dort lässt sich der Punkt Prozessorzuweisung editieren. Mit Häkchen bei CPU 0 und CPU 1 läuft Need for Speed auf unserem Testrechner ohne Abstürze und für die restlichen Programme auf dem PC bleiben alle Kerne verfügbar.