Abo
  • Services:

Microsoft

Der Internet Explorer 9 ist jetzt der schnellste Browser

Microsoft hat eine siebte Platform Preview des Internet Explorer 9 veröffentlicht und dessen neue Javascript-Engine Chakra nochmals beschleunigt. Im Benchmark Sunspider ist der IE9 damit nun schneller als die Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft: Der Internet Explorer 9 ist jetzt der schnellste Browser

Nicht Benchmarks, sondern nur die Geschwindigkeit bei realen Applikationen zähle, das betont Microsoft in Sachen Browser immer wieder und bleibt auch jetzt dabei, da der Internet Explorer 9 im Sunspider-Benchmark die Konkurrenz überholt hat. Das zumindest besagen die von Microsoft zusammen mit der siebten Platform Preview veröffentlichten Benchmarkwerte, die die aktuelle Entwicklerversion des Internet Explorer 9 mit aktuellen Entwicklerversionen von Firefox, Opera und Chrome vergleichen.

Stellenmarkt
  1. ITC Consult GmbH, Wiesbaden
  2. über duerenhoff GmbH, Schwäbisch Hall

Demnach absolviert der Internet Explorer 9 PP7 den Sunspider-Benchmark 0.9.1 auf einem Dell Optiplex mit Core 2 Duo (3.0 GHz), 4 GByte RAM, integrierter Grafik von Intel und Windows 7 in 216 ms. Die Chrome-8-Beta (8.0.552.200) braucht 233 ms, die Opera-11-Alpha (Build 1029) 241 ms und die Firefox-4-Beta 7 rund 277 ms. Alle Browser liegen damit auf einem ähnlichen Niveau und sind mehr als zehnmal schneller als der Internet Explorer 8, der für den Benchmark 3.746 ms benötigt.

Obwohl der Internet Explorer 9 im Sunspider-Benchmark nicht nur mithalten kann, betont Microsoft weiter, die Javascript-Engine des Internet Explorer 9 sei primär auf Muster optimiert, die Microsoft in realen Webapplikationen gefunden hat. Zudem sei die Javascript-Engine nur ein Teil von vielen, die die Gesamtleistung eines Browsers ausmachen. In Sachen Rendering und Compositing soll der Internet Explorer 9 vor allem durch Hardwarebeschleunigung punkten.

In seinem Blogeintrag zur siebten Platform Preview des Internet Explorer 9 geht Dean Hachamovitch, der für den Internet Explorer zuständige Microsoft-Manager, auch auf Kritik ein, Microsoft trickse, um im Sunspider-Benchmark besonders gut abzuschneiden. So hatte Mozilla-Entwickler Rob Sayre auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen, denn minimale Veränderungen am Code des Mikrobenchmarks Math-Cordic, Bestandteil der Sunspider-Suite, ließen die Ergebnisse einbrechen, während der Internet Explorer 9 ansonsten in diesem Mikrobenchmark besonders schnell ist.

Die Vermutung, Microsoft sorge mit Tricks dafür, dass Chakra in einzelnen Mikrobenchmarks besonders gut abschneide, weist Hachamovitch zurück. Das Verhalten sei weder auf spezielle Code-Optimierungen auf einzelne Benchmarks noch auf einen Bug zurückzuführen - vielmehr sei dafür die in der Javascript-Engine eingesetzte Dead-Code-Elimination verantwortlich. Code, der keinen Effekt hat, wird dabei von der Engine entfernt, um das Programm kleiner und seine Ausführung schneller zu machen. Dies greife auch beim Math-Cordic-Benchmark, denn dieser laufe in einer Schleife, ohne etwas mit den berechneten Ergebnissen anzufangen. Daher greife in diesem Fall die Dead-Code-Elimination.

Es sei durchaus möglich, den Benchmarkcode so zu verändern, dass diese allgemeine Optimierung nicht greife, räumt Hachamovitch ein. In diesem Fall wäre der Internet Explorer 9 in diesen Mikrobenchmarks dann in etwa so schnell wie die Konkurrenz und damit im Sunspider-Benchmark insgesamt etwas langsamer, als er jetzt ist.

Hachamovitchs Darstellung akzeptiert Sayre allerdings nicht und weist auf Probleme mit der Dead-Code-Elimination im Internet Explorer 9 hin: So greife die Optimierung auf der einen Seite nur für wenige spezielle Fälle und sei nicht so allgemein, wie Hachamovitch es darstelle. Auf der anderen Seite greife sie dann aber trotzdem in Fällen, wo dies nicht angebracht sei. Sayre zeigt auf, dass Dead-Code-Elimination im Internet Explorer 9 auch dann greift, wenn ein Übergabewert dynamisch über einen Funktionsaufruf bei der Ausführung bestimmt wird. In diesem Fall sei eine Dead-Code-Elimination riskant, werde aber vom Internet Explorer 9 dennoch durchgeführt. Wozu das führen kann, zeigt Sayre in einer kleinen Demo.

Wer sich ein eigenes Bild von der Geschwindigkeit des Internet Explorer 9 machen will, kann die Platform Preview 7 unter ie.microsoft.com/testdrive herunterladen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  2. (-91%) 1,75€
  3. 32,25€ (5% Extra-Rabatt mit Gutschein GRCCIVGS (Uplay-Aktivierung))
  4. (-62%) 11,50€

GUIMaster 27. Dez 2010

Schon mal überlegt, welches OS z.B. die meißten Geldautomaten verwenden? Ist XP - heißt...

Velvet 04. Dez 2010

Ich schließe mich dem an! Bin auch auf der Suche nach einem solchen Addon! Wäre super...

Der Kaiser! 01. Dez 2010

Ich hasse das. Und das passiert mir oft.. <.<

Der Kaiser! 01. Dez 2010

"Das Dokument ist verschlüsselt. Zur Entschlüsselung wird ein Passwort benötigt." o.O

Der Kaiser! 01. Dez 2010


Folgen Sie uns
       


Super Tux Kart im LAN angespielt

Super Tux Kart läuft jetzt auch im LAN und WAN.

Super Tux Kart im LAN angespielt Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

      •  /