Serviceroboter

Pal Robotics stellt Reem-H2 vor

Das spanische Unternehmen Pal Robotics hat mit dem Reem-H2 einen neuen Serviceroboter entwickelt. Der soll beispielsweise auf Messen oder in Einkaufszentren als mobiles Informationsterminal dienen, in Hotels Gäste begrüßen und unterhalten oder Gegenstände transportieren.

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Serviceroboter: Pal Robotics stellt Reem-H2 vor

Reem-H2 heißt der Serviceroboter, den das spanische Unternehmen Pal Robotics entwickelt hat. Der Roboter soll künftig als kommerzielles Produkt erhältlich sein. Die Entwickler präsentieren ihren etwa mannshohen Roboter am 25. November 2010 in der Universität von Schardscha, der Hauptstadt des gleichnamigen Emirats am Persischen Golf.

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Der Roboter ist 1,7 Meter groß, 90 Kilogramm schwer und hat einen humanoiden Körper mit Kopf und zwei Armen. Er hat allerdings keine Beine, sondern bewegt sich auf Rädern fort. Dabei ist er mit rund 5 km/h in etwa so schnell wie ein Mensch. Die Räder sitzen unter einem kastenförmigen Chassis, in dem auch der Energiespeicher, ein Lithium-Ionen-Akku, untergebracht ist, der den Roboter etwa acht Stunden lang mit Strom versorgt. Die flache Oberseite dient als Ablage: Darauf kann der Roboter Gegenstände abstellen und transportieren.

  • Designstudie des humanoiden Roboters Reem-H2 (Bild: PAL Robotics)
  • Reem-H2 soll als Serviceroboter eingesetzt werden - etwa im Museum... (Bild: PAL Robotics)
  • ...oder auf Messen. (Bild: PAL Robotics)
Designstudie des humanoiden Roboters Reem-H2 (Bild: PAL Robotics)

Eingesetzt werden soll Reem-H2 als Serviceroboter beispielsweise in Hotels, Museen, Einkaufszentren, Messen oder Krankenhäusern. Er kann beispielsweise als rollendes Informationsterminal dienen, wie es Pal Robotics im Mai 2010 mit dem Vorgängermodell Reem-H1 in einem Einkaufszentrum in Barcelona demonstriert hat, oder Gäste begrüßen und zu ihrem Termin geleiten. Reem-H2 kann auch behilflich sein, indem er Gegenstände, etwa eine Einkaufstasche, trägt. Mit jedem seiner Arme kann er ein Gewicht von 3 Kilogramm heben. Auf dem Chassis kann er eine Nutzlast von bis zu 30 Kilogramm transportieren.

Sensoren zur Orientierung und Navigation

Der Roboter orientiert sich mit einer Reihe von Sensoren: Eine Stereokamera sorgt für dreidimensionales Sehen, Ultraschall- und Lasersensoren dienen der Hinderniserkennung. Zur Ortsbestimmung verfügt Reem-H2 über Beschleunigungssensoren, sogenannte Accelerometer, und Kreiselinstrumente, auch Gyroskope genannt. Zur Informationsverarbeitung stehen ein Core-2-Duo- und ein Atom-Prozessor zur Verfügung.

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Auf der Brust des Roboters ist ein 12 Zoll (etwa 30 Zentimeter) großes, berührungsempfindliches Display angebracht. Darüber kann der Nutzer den Roboter steuern. Außerdem dient es zur Anzeige von Informationen: Der Nutzer kann sich beispielsweise eine Karte, etwa den Hallenplan einer Messe, anzeigen lassen oder Informationen abrufen wie etwa, wo er nahe dem Messegelände essen gehen kann. Kommerzielle Betreiber können das Display auch als Werbefläche einsetzen. Der Touchscreen ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, dem Reem-H2 Anweisungen zu erteilen: Er verfügt über Mikrofone, über die er auch Sprachbefehle wahrnimmt.

Arabische Insel

Pal Robotics gehört zu einem Mischkonzern aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi. Die Pal-Gruppe baut beispielsweise Infrastrukturanlagen wie Wasserentsalzungsanlagen oder Rohrleitungen. Sie liefert aber auch Sicherheitstechnik. Pal Robotics ist aber nicht in Abu Dhabi, sondern in Barcelona ansässig. Der Roboter ist benannt nach der ar-Rim-Insel (englische Umschrift: Al Reem) vor der Küste des Emirats.

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Jason X 17. Nov 2010

Das vielleicht nicht, aber die Hockemaske lässt vermuten dass er zumindest gut mit...

TomTomTomTomTom... 17. Nov 2010

Ich mache keinen unterschied zwischen Roboter und PC. und der tut immer das was ich sage...

kolfka 17. Nov 2010

Wenn ich statt vom einem Gastgeber von einer schrägen Sprach synthese begrüßt werden...

Warum_ 17. Nov 2010

Darauf wollte ich nicht hinaus, aber dies hätte man doch sicherlich auch etwas anders...

ifaaf 17. Nov 2010

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