Marktdaten: US-Spielemarkt im Oktober 2010 weiter schwach

US-Spieler haben im Oktober 2010 rund 1,07 Milliarden US-Dollar für Software, Hardware und Zubehör ausgegeben. Das sind vier Prozent weniger als die 1,11 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres, so das Marktforschungsunternehmen The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) . Das am besten verkaufte Spiel war die Basketballsimulation NBA 2K11 , dann folgt Fallout: New Vegas . Auf Platz drei kommt Medal of Honor , Platz vier hält Fable 3 und auf Platz fünf residiert die Macht mit Star Wars: The Force Unleashed 2 .

Wichtigster Grund für den Rückgang im Gesamtmarkt waren stark rückläufige Konsolenabsätze. Playstation 3, Xbox 360 und Wii sowie die diversen Handhelds schafften einen Umsatz von 280 Millionen US-Dollar, das sind knapp 26 Prozent weniger. Der Umsatz mit Spielen stieg um sechs Prozent auf 605 Millionen US-Dollar, das Segment Zubehör konnte sogar um 18 Prozent auf 142 Millionen US-Dollar zulegen.
Spannend dürften die Daten des Monats November 2010 werden: Dann fließen unter anderem die Zahlen von Call of Duty: Black Ops mit ein, mit dem Activision nach eigenen Angaben in den USA und Großbritannien rund 360 Millionen US-Dollar umgesetzt hat. Außerdem dürfte der Kinect -Start dem Markt helfen – Microsoft will weltweit innerhalb der ersten zehn Tage eine Million Geräte verkauft haben. Das Unternehmen rechnet mit Lieferengpässen, trotzdem sollen bis Jahresende 2010 über fünf Millionen Geräte einen Besitzer finden.