Abo
  • Services:
Anzeige
Quadro 4000 for Mac: Nvidia bringt Fermi in den Mac Pro

Quadro 4000 for Mac

Nvidia bringt Fermi in den Mac Pro

Eine der professionellen Quadro-Karten mit Fermi-Architektur hat Nvidia nun an den Mac Pro angepasst. Die Quadro 4000 bietet zwar 2 GByte Speicher, aber nur 256 Rechenwerke. Sie soll noch im Dezember 2010 für knapp 1.000 Euro von Apple und seinen Partnern angeboten werden.

Der Apple-Aufpreis fällt damit diesmal moderat aus. Die PC-Version der Quadro 4000, die in Europa von PNY angeboten wird, kostet mit gleicher Ausstattung um die 880 Euro. Nvidia gibt als Preisempfehlung für die Quadro 4000 for Mac 999 Euro an. Frühere von Apple angebotene Grafikkarten kosteten beim Mac-Hersteller teils das Doppelte der PC-Pendants.

Anzeige
  • SLI-Anschluss vorhanden (Bild: Nvidia)
  • Quadro 4000 for Mac (Bild: Nvidia)
SLI-Anschluss vorhanden (Bild: Nvidia)

Die Quadro 4000 hat diesmal aber auch technisch kein exakt gleichwertiges Gegenstück in der Geforce-Serie. Die GPU der neuen Karte besitzt 256 Rechenwerke; schon die kleinste Geforce der Serie 400, das neue Modell GTX 460 SE, kommt auf 288 der von Nvidia CUDA-Cores genannten Einheiten.

Dafür gibt es bei der Quadro 2 GByte GDDR5-Speicher, der über einen 256-Bit-Bus angebunden ist. Für komplexe Geometriedaten und große Texturen ist damit mehr Platz als bei den Geforce-Karten mit Standardbestückung. Das wichtigste Argument für die Quadros ist jedoch der zertifizierte Treiber. Nur dafür geben viele Hersteller professioneller Anwendungen Support und garantieren korrektes Rendering von 3D-Modellen sowie genaue Farbdarstellung. Dafür kann die Quadro 4000 10 Bit pro Kanal ausgeben.

Nur zwei Monitore pro Karte

Um die Karte auf die Breite eines Slots zu bringen, ist aber nur Raum für zwei Monitoranschlüsse: DVI und Displayport sind vorhanden, einen Adapter für Apples Mini-Displayport legt Nvidia bei. Über eine weitere Slotblende mit 3-Pin-Anschluss können auch per Kabel synchronisierte 3D-Brillen angeschlossen werden. Bis zu zwei der Karten unterstützen die Treiber, so dass dann vier Monitore betrieben werden können. Die TDP für eine Karte gibt Nvidia mit 142 Watt an, dafür reicht auch eine 6-polige PCIe-Strombuchse in Verbindung mit dem Slot.

Nvidia konnte nicht unmittelbar beantworten, ob die Mac-Version der Quadro 4000 auch unter Windows mit den zertifizierten Treibern läuft. Möglich wäre das ohne Eingriffe in die Konfigurationsdateien der Treiber, wenn das Gerät mit derselben PCI-ID wie die PC-Version der Karte arbeitet. Ebenso ist noch ungeklärt, ob die Karten unter Mac OS X und Windows SLI beherrschen - einen Anschluss dafür besitzen sie.

Noch im November 2010 soll die Quadro 4000 for Mac verfügbar sein. Sie wird laut Nvidia über apple.com und andere Apple-Partner vertrieben. Die bei Apple direkt verfügbaren Karten tragen das Nvidia-Logo, es soll aber auch sonst identische Versionen mit PNY-Branding geben. Die neue Karte passt Nvidia zufolge in Mac Pro ab der Version 3,1, die 2008 auf den Markt kam. Um was für einen Mac es sich handelt, lässt sich mit einem Klick auf den Apfel und "Über diesen Mac" herausfinden, unter "Weitere Informationen" und "Hardware-Übersicht" findet sich dann der Eintrag "Modell-Identifizierung". Als Betriebssystem muss mindestens Mac OS 10.6.5 alias Snow Leopard installiert sein.


eye home zur Startseite
1234 17. Nov 2010

Ach, ist's dieses Mal zur Abwechslung NVidia. Sonst bemüht sich ATI/AMD ja immer redlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. W&W Asset Management GmbH, Stuttgart
  2. Bundesdruckerei GmbH, Hamburg
  3. UCM AG, Rheineck (Schweiz)
  4. vwd GmbH, Kaiserslautern


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 24,99€
  3. 59,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  2. Unitymedia

    Discounter Easy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz

  3. Rollenspielklassiker

    Enhanced Edition für Neverwinter Nights angekündigt

  4. Montagewerk in Tilburg

    Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert

  5. AUV

    US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

  6. Apple Watch

    WatchOS-1-App-Updates gibt es bis zum April 2018

  7. ZDF mit 4K-UHD

    Bergretter und Bergdoktoren werden in HLG-HDR ausgestrahlt

  8. Star Wars Battlefront 2

    Macht und Mikrotransaktionen

  9. Tether

    Kryptowährungsstartup verliert 31 Millionen Dollar

  10. Time Warner

    Trump-Regierung will Milliardenübernahme durch AT&T stoppen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

Windows 10 Version 1709 im Kurztest: Ein bisschen Kontaktpflege
Windows 10 Version 1709 im Kurztest
Ein bisschen Kontaktpflege
  1. Windows 10 Microsoft stellt Sicherheitsrichtlinien für Windows-PCs auf
  2. Fall Creators Update Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen
  3. Windows 10 Microsoft verteilt Fall Creators Update

  1. Re: Und wo kommt der Strom her?

    DeathMD | 13:03

  2. Re: Das Spiel ist auch wirklich gut ...

    KarstenS2 | 13:03

  3. Re: Quatsch?

    Korschan | 13:03

  4. Re: Ohne Bildschirm

    0xDEADC0DE | 13:02

  5. Re: Für den Kurs...

    0xDEADC0DE | 13:01


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:23

  4. 11:59

  5. 11:50

  6. 11:34

  7. 11:20

  8. 11:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel