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Neues Meego-Image: Nokias N900 wird schneller

Für das Maemo -Smartphone N900 von Nokia gibt es ein neues Image der Meego -Handset-Oberfläche. Damit soll Meego auf dem N900 flüssiger zu bedienen sein und allgemein schneller reagieren.
/ Ingo Pakalski
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Nokia N900
Nokia N900

Marko Saukko vom Meego N900 Hardware Adaption Team(öffnet im neuen Fenster) hat das neue Meego-Image auf der Meego-Konferenz(öffnet im neuen Fenster) in Dublin gezeigt. Im Vergleich zu der im Vorfeld der Konferenz vorgestellten Meego-Version 1.1 reagierte das System mit dem neuen Image deutlich schneller auf Eingaben.

Der Wechsel zwischen Porträt- und Landscape-Modus klappte weitgehend problemlos und zügig. Harri Hakulinen, Nokia-Mitarbeiter und Teamleiter für die N900-Portierung, betonte, dass sich die Veröffentlichung ausschließlich an Entwickler richte. Die gesamte Arbeit des Teams sei darauf ausgerichtet, Anwendungsentwicklern eine Plattform zum Testen ihrer Applikationen zu bieten.

Carsten Munk, als freier Entwickler im Team aktiv, wies darauf hin, dass noch einige Grundfunktionen fehlen. In Zukunft sind weitere Optimierungen geplant, etwa die Nutzung des DSP-Chips für die Decodierung von Multimediainhalten.

Das Meego-Image steht auf tablet-dev.nokia.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Eine Anleitung findet sich im zugehörigen Wiki(öffnet im neuen Fenster) .

Um Meego auf dem N900 nutzen zu können, muss das Image auf eine MicroSD-Karte geschrieben werden. Der u-Boot-Bootloader(öffnet im neuen Fenster) startet Meego, wenn eine entsprechend präparierte Speicherkarte im N900 vorhanden ist.

Harri Hakulinen bat explizit darum, keine Anleitungen für die Installation auf den internen Speicher des N900 zur Verfügung zu stellen. Er befürchtet, dass es Anwender trotz aller Warnungen ausprobieren und so ihr Mobiltelefon beschädigen könnten. [von Keywan Tonekaboni]


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