Activision
Bizarre vor Verkauf, Blizzard vor Vergrößerung
Das Jahresendgeschäft 2010 ist so gut wie geschafft, jetzt sortiert Activision Blizzard seine Ressourcen neu: Dem britischen Rennspielstudio Bizarre Creations droht die Schließung - und die Entwicklerzentrale von Blizzard in Kalifornien wird kräftig ausgebaut.
Bei Activision Blizzard steht für 2010 nur noch die Veröffentlichung von Cataclysm, der Erweiterung für World of Warcraft, auf der Agenda. Kein Wunder, dass das Unternehmen jetzt seine Ressourcen für die Zukunft neu sortiert. Das Unternehmen hat bestätigt, dass insbesondere die Zukunft von Bizarre Creations aus Liverpool auf dem Prüfstand steht. Sowohl eine Schließung als auch ein Verkauf seien möglich. Das Entwicklerstudio mit rund 170 Angestellten hat zuletzt das 007-Actionspiel James Bond: Blood Stone produziert.
Besonders ärgerlich dürfte für Activision allerdings Blur gewesen sein: In das im Frühjahr 2010 veröffentlichte Rennspiel hatte der Publisher viel Geld für die Vermarktung investiert, trotzdem gilt das Programm aus kommerzieller Sicht als Flop. Activision hatte Bizarre Creations - das bei Spielern vor allem für Project Gotham Racing bekannt ist - erst Ende 2007 für rund 68 Millionen US-Dollar gekauft.
Bestätigt ist, dass Activision das US-Studio Budcat Creations schließt. Die rund 90 Mitarbeiter hatten vor allem an Portierungen von Serien wie Guitar Hero gearbeitet.
Die Entwicklungszentrale von Blizzard im kalifornischen Irvine hingegen - wo die Hauptarbeit an World of Warcraft, Starcraft 2 und Diablo 3 erledigt wird - bekommt Ende 2010 eine kräftige Erweiterung. Bislang arbeiten dort rund 1.100 Angestellte, künftig sollen es gut 500 mehr sein.
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...denn nicht teil x von y verkauft sich, sondern neue und gute spielideen. und da sieht...
und du findest es also toll, dass die immer dreisteren methoden der...
Blur, wusste gar nicht, dass das Spiel floppte. Schade.
Was genau so lange klappt, so lange noch jemand da ist, den man treten kann. Aber es...