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Spieletest Assassin's Creed Brotherhood: Templerjagd am Tiber

Die Stadt als Hauptdarsteller

Neben Ezio steht Rom selbst im Mittelpunkt von Brotherhood. Ezio ist ab dem Jahr 1500 unterwegs - eine Zeit, in der die Metropole vergleichsweise klein war. Trotzdem ist sie im Spiel deutlich größer als Florenz und Venedig im Vorgänger. Und abwechslungsreicher: Es gibt neben den gewohnten Stadtvierteln viel mehr offene Flächen, antike Ruinen, unterirdische Katakomben und Anhöhen. Neben dem Kolosseum gibt es zahlreiche weitere bekannte Bauwerke im Spiel, etwa das Pantheon, die Engelsburg sowie Teile der Vatikanstadt. Außerdem auch die Sixtinische Kapelle, allerdings ohne die legendären Deckenmalereien von Michelangelo - der hat schließlich mit seiner Arbeit erst 1508 angefangen. Im Spiel begegnet Ezio übrigens unter anderem dem Philosophen Niccolò Machiavelli und dem Astronomen Nicolaus Copernicus.

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Brotherhood enthält als Serienpremiere einen Multiplayermodus; der war mit der vorliegenden Testversion allerdings nicht sinnvoll spielbar. Es gibt sechs verschiedene Spielmodi, zwölf Karten und 17 unterschiedliche Charaktere, etwa Henker, Dieb, Kurtisane oder Harlekin. Spieler kämpfen nicht gegen alle der bis zu sieben anderen Teilnehmer, sondern müssen gezielt eine vorgegebene andere Person ausschalten - gleichzeitig sind sie Zielobjekte eines anderen menschlichen Meuchelmörders. Impressionen aus einer Livepartie vermittelt diese News.

Assassin's Creed Brotherhood ist ab dem 18. November 2010 für Xbox 360 und Playstation 3 für jeweils rund 60 Euro erhältlich; Ubisoft bietet außerdem zwei Sondereditionen mit Extrainhalten an. Das Spiel enthält keine Schnitte, die USK hat es ab 16 Jahren freigegeben. Eine Fassung für Windows-PC soll Ende März 2011 erscheinen.

Fazit

Brotherhood ist deutlich mehr als eine Erweiterung von Assassin's Creed 2. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn Ubisoft noch für etwas mehr frische Atmosphäre gesorgt hätte. Die Hauptbeschäftigung - klettern und kämpfen - fühlt sich trotz neuer Stadt nämlich noch genauso an wie in Florenz oder Venedig. Wer damit leben kann, bekommt allerdings ein packendes Renaissanceabenteuer voller Überraschungen. Die Handlung ist hervorragend erzählt, sie kann mit dem direkten Vorgänger locker mithalten. Auch Rom selbst ist eine Reise wert: Die vielen Bezüge zur Geschichte und zur Stadt, die mal sehr spürbar und mal eher liebevoll am Rande auftauchen, machen Brotherhood stellenweise auch zum interaktiven Reiseführer.

 Spieletest Assassin's Creed Brotherhood: Templerjagd am Tiber

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cryp 04. Jan 2011

Ein wirklich sehr, sehr gutes und gelungenes Spiel...nach ca.30min Spielzeit geht es...

SoUndSo 18. Nov 2010

Dieser Vorteil bezog sich nicht auf die Parallelinstallationen an sich, sondern darauf...

korr 17. Nov 2010

Naja, aber Filmen darf man gerne in die Phantasiewelt eintauchen? Ist das keine Sucht...

Altair 17. Nov 2010

Deine Armut kotzt mich an

0o9i8u7z 17. Nov 2010

Nimm es mir nicht übel, aber hast du wirklich den zweiten Teil gespielt, oder glaubst du...



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