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OpenCL 1.1: Intel legt Implementierung für Core-Prozessoren vor

Intel hat eine eigene Implementierung von OpenCL 1.1 in einer Alphaversion veröffentlicht. Stand bislang bei OpenCL die Nutzung von GPUs im Vordergrund, gewährt Intel darüber Zugriff auf bestimmte Teile seiner Prozessoren.
/ Jens Ihlenfeld
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OpenCL stellt einheitliche Schnittstellen bereit, um Berechnungen auf unterschiedlichen Chips im Rechner durchzuführen, beispielsweise, um die Rechenleistung der Grafikkarte für anderweitige Berechnungen zu nutzen. Intels OpenCL-Implementierung ist aber für die Core-Prozessoren des Unternehmens ausgelegt.

Intel stellt dazu eine komplette, aber noch nicht vollständig konforme Implementierung des Standards OpenCL 1.1 zur Verfügung, über die OpenCL-Applikationen beispielsweise auf die Streaming SIMD Extensions (SSE) von Intels CPUs zugreifen und deren Multicore-Funktionen nutzen können.

Intels OpenCL-Implementierung kann dabei parallel mit anderen OpenCL-Implementierungen auf einem System installiert werden, um so beispielsweise auch Aufgaben per OpenCL an eine GPU delegieren zu können. Intels eigene Grafikkerne unterstützt die OpenCL-Implementierung von Intel derzeit nicht.

Das OpenCL SDK von Intel nutzt die Intel Threading Building Blocks 3.0, ist derzeit nur für Windows 7 und Vista verfügbar und unterstützt nur Microsoft Visual Studio 2008 Professional Edition. Zudem können derzeit nur 32-Bit-Applikationen damit erstellt werden.

Intels OpenCL SDK steht unter software.intel.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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