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Nur für die engsten Freunde: Path ist persönlich, nicht sozial

Nur für die engsten Freunde

Path ist persönlich, nicht sozial

Path ist ein soziales Netz, in das der Nutzer nur seine 50 engsten Freunde und Verwandten aufnehmen kann. Mit diesen soll er seine privaten Momente, die er mit der Kamera seines iPhones fotografiert hat, teilen.

Am 15. November startet Path, ein neues soziales Netz, auf dem Nutzer Fotos, die sie mit der Kamera ihres Mobiltelefons aufgenommen haben, veröffentlichen können. Das Besondere an Path ist die Größe des Netzes, das sich ein Nutzer aufbauen kann: Anders als bei Facebook, wo die Nutzer im Schnitt 130 Freunde haben, manche aber sogar mehrere zehntausend, beschränkt Path die Zahl der Kontakte auf 50.

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Nur enge Freunde und Angehörige

Die Idee ist, dass die Nutzer mit ihrem Mobiltelefon Fotos schießen, die ihr persönliches Leben dokumentieren, und sie bei Path nur mit den engsten Bezugspersonen teilen. Sie können die Bilder mit Anmerkungen versehen und dafür aus drei Kategorien auswählen: Was haben sie wo und mit wem gemacht? Anschließend laden sie die Fotos auf das Angebot hoch. Die Nutzer sollten das Angebot als einen "Ort für Erinnerungen entlang des Wegs durch das Leben" betrachten, heißt es fast philosophisch in der Selbstbeschreibung.

Übersichtlich

Path will nach eigenen Angaben die anderen Netze nicht ersetzen, sondern ergänzen. Das Angebot versteht sich selbst als "persönliches Netz", bei dem nur zum Freund werden kann, wer auch im Adressbuch des Mobiltelefons einen Eintrag hat. "Weil das persönliche Netz auf 50 der engsten Freunde und Angehörigen beschränkt ist, denen Sie immer vertrauen können, können Sie jeden Moment festhalten, egal wie persönlich er ist", erklären die Verantwortlichen auf der Webseite.

Die Zahl bezieht sich laut Path auf die Arbeit von Robin Dunbar, Evolutionspsychologe an der Universität im britischen Oxford. Dunbar hatte Anfang 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts den Zusammenhang zwischen dem Gehirnaufbau von Säugetieren und der Größe der Gruppe, in der diese leben, untersucht. Daraus leitete er eine Höchstzahl von sozialen Beziehungen eines Säugers ab, die nach ihm benannte Dunbar-Zahl, die beim Menschen 150 beträgt. Würden die Grenzen enger gezogen, also nur jene einbezogen, die am wichtigsten und vertrauenswürdigsten für einen Menschen sind, dann, so die Path-Initiatoren, sei 50 "in etwa die äußere Grenze unseres persönlichen Netzes".

Napster und Facebook

Die Gründer sind einschlägig bekannt: Shawn Fanning gehört dazu, der Gründer der Tauschbörse Napster, und Dave Morin, der bis Anfang des Jahres bei Facebook gearbeitet hat. Dort war er unter anderem entscheidend an der Einrichtung der Entwicklerplattform und von Facebook Connect beteiligt.

Derzeit gibt es Path nur für das iPhone. Anwendungen für Blackberry- und Android-Geräte sind nach Informationen des US-Branchendienstes Cnet jedoch in Arbeit.


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Äppler 19. Nov 2010

Sehe ich genauso. Es gibt ja diese Theorie von den sozialen Kreisen: 1. der innerste...

topedia 16. Nov 2010

Die Forschung aus den 90er Jahren ist ziemlich aktuell, bestimmt noch auf dem aktuellen...

loler 16. Nov 2010

man jetzt schreibt keiner mehr ich wusste dass alle komplexe kriegen !

iKomiker 16. Nov 2010

hehe.. das fragte ich mich auch gerade. Wo doch Ipfone User schon froh sein müssen wenn...

chwiss 16. Nov 2010

Hatte schon vor zwei Jahren eine ähnliche Webapp geschrieben: -vom Smartphone aus schickt...



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