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Slate 500: HP hat zu wenig Tablets gebaut

HPs Slate 500 ist kaum verfügbar. Schuld daran soll allerdings HP selbst haben: Der Konzern hat laut einem Bericht zu wenig Tablets produzieren lassen.
/ Andreas Sebayang
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Bis zu sechs Wochen müssen Interessierte auf das Tablet HP Slate 500 warten, so steht es auf der Homepage von Hewlett-Packard(öffnet im neuen Fenster) . Das rund 800 US-Dollar teure Tablet ist offenbar ausverkauft. Grund ist allerdings nicht die hohe Nachfrage, sondern, dass HP zu wenig Geräte produzieren ließ: Gegenüber Engadget(öffnet im neuen Fenster) äußerte sich eine Quelle bei HP über die produzierte Menge. Nur rund 5.000 Einheiten ließ der Konzern demnach herstellen. Die Bestellmenge liegt derzeit bei 9.000 Einheiten, so dass nachproduziert werden muss.

Das HP Slate 500 ist ein für Endanwender entwickeltes , aber letztendlich nur als Geschäftskundengerät verkauftes Tablet im 9-Zoll-Formfaktor (1.024 x 600 Pixel). Intels Atom Z540 (1,86 GHz), eine 64 GByte fassende SSD und 2 GByte RAM sowie eine Windows-7-Professional-Lizenz sind für Endkundengeräte eher ungewöhnlich.

HP Slate 500 – Herstellervideo zum Tablet-PC
HP Slate 500 – Herstellervideo zum Tablet-PC (02:25)

Im Unterschied zu vielen anderen Tablet-Herstellern im Endkundenmarkt hat sich HP zudem entschieden, einen Dual-Digitizer zu verbauen. Dieser erlaubt nicht nur die Fingerbedienung (kapazitiv), sondern auch eine Stiftbedienung (digitaler Stift). Windows 7 ist für Fingerbedienung nur bedingt geeignet, allerdings arbeitet die Handschrifterkennung mit Stiftunterstützung recht gut und ist eine Stärke von Windows 7, die viele Tablet-Hersteller nicht nutzen. Dies erfordert teure Hardware und schließt den Einsatz der günstigen Starter Edition von Windows 7 aus.

Ein Verkauf des HP Slate 500 auf dem europäischen Markt ist derzeit nicht geplant.


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