Google-Gehälter
10 Prozent mehr für Beschäftigte, 30 Prozent für Management
Nach einer Gehaltserhöhung von zehn Prozent für alle Beschäftigten im Google-Konzern hat es für das obere Management einen weitaus kräftigeren Zuschlag gegeben.
Während die Konzernführung bei Google der gesamten Belegschaft eine Gehaltserhöhung von zehn Prozent gewährt hat, erhält das obere Management eine weitaus höhere Zulage. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hervor.
Finanzchef Patrick Pichette, Nikesh Arora, President für Global Sales und Business Development, Alan Eustace, Senior Vice President für Engineering und Research, und der Senior Vice President für Product Management, Jonathan Rosenberg, bekommen vom 1. Januar 2011 an ein Festgehalt von 650.000 US-Dollar statt bisher 500.000 US-Dollar. Damit erhalten die vier Manager eine Erhöhung um 30 Prozent. Dazu kommen Boni von bis zu 250 Prozent des Basisgehalts, statt wie bisher 150 Prozent. Die Boni würden zur Hälfte nach den "persönlichen Ergebnissen der Manager" und den Finanzergebnissen des Konzerns berechnet.
Zusätzlich werden die Aktienoptionen statt jährlich künftig halbjährlich gewährt. Pichette und Arora bekommen 2010 Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar. Eustaces Bezugsrechte sind zehn Millionen US-Dollar wert. Rosenberg bekommt Optionen für fünf Millionen US-Dollar.
Konzernchef Eric Schmidt und die beiden Firmengründer Larry Page und Sergey Brin setzen ihr Basisgehalt weiterhin auf einen US-Dollar fest. Für die drei Milliardäre sei keine weitere Erhöhung geplant.
Die 23.000 Beschäftigten bei Google bekommen ab Januar 2011 eine Bonuszahlung von 1.000 US-Dollar und zehn Prozent mehr im Monat. Das hatte Schmidt in einer Mitteilung an die Mitarbeiter erklärt. "Wir wollen auch weiterhin die besten Leute für Google gewinnen", hieß es zur Begründung.
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