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Raumflug

Mit einem Papiergleiter in die Stratosphäre und zurück

Das kuriose, private Raumfahrtprojekt von drei Briten hat weltweite Medienaufmerksamkeit erregt: Die drei hatten einen Papierflieger gebaut, den sie mit einem Wetterballon bis in über 27 km Höhe aufsteigen ließen. Nachdem der Ballon geplatzt war, segelte das Flugzeug zur Erde zurück.

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Raumflug: Mit einem Papiergleiter in die Stratosphäre und zurück

Eine Raumfahrtmission der besonderen Art haben drei Briten gestartet: Sie ließen einen mit Helium gefüllten Ballon mit einem Papierflieger als Nutzlast in die Stratosphäre aufsteigen. Von dort segelte der Flieger sicher zur Erde zurück. Paper Aircraft Released Into Space, kurz Paris, haben Steve Daniels, John Oates und Lester Haines ihr Projekt genannt. Dahinter steckt das britische IT-Nachrichtenangebot The Register, bei dem Oates arbeitet.

Papierflieger im Weltall

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Das Gerüst des Gleitfliegers besteht aus Papierrollen, die mit Papier überzogen wurden. Ausgestattet war das Fluggerät mit einer Kamera, die den Flug gefilmt hat, und einer GPS-Einheit, mit deren Hilfe die Konstrukteure den Flug verfolgten. Dazu kam eine Vorrichtung, die als Halterung für das Flugzeug diente. Daran war das Flugzeug mit einer speziellen Ausklinkvorrichtung befestigt. Außerdem war die Halterung mit einem Fotoapparat, einer Videokamera, einem Fallschirm und einer GPS-Einheit ausgestattet. Als Ballon diente ein Wetterballon.

 
Video: Vulture 1 wird ausgeklinkt und gleitet zu Erde

Alle Arbeiten erledigten die drei Konstrukteure selbst. Hilfe, vor allem beim Bau der GPS-Einheiten, der Kamerasysteme und des Ausklinkmechanismus', erhielten sie von den Lesern von The Register sowie von dem britischen Forschungs- und Rüstungsunternehmen Qinetiq. Das hat Erfahrungen mit dem Bau von unbemannten Flugzeugen: Sein Solarflugzeug Zephyr hat im Sommer einen Langstreckenrekord aufgestellt. Es kreiste 14 Tage lang in der Luft.

Über 27 km Höhe

Ende Oktober war es dann so weit: Die drei Erbauer ließen den Ballon in Pelayos de la Presa, einer kleinen Stadt etwa 160 Kilometer westlich der spanischen Hauptstadt Madrid, aufsteigen. Er schwebte bis in eine Höhe von 27.400 Metern, wo er platzte. Alles Weitere lief nach Plan. Der Flieger, den die drei nach dem Markenzeichen von The Register Vulture 1 benannt haben, wurde ausgeklinkt. Der Fallschirm der Haltevorrichtung öffnete sich und diese kehrte ebenso sicher zur Erde zurück wie der Papiergleiter. Die beeindruckenden Bilder und Videos haben die drei Konstrukteure anschließend auf den Portalen Flickr und Youtube veröffentlicht.

So lange wie der Zephyr blieb Vulture 1 nicht in der Luft: Nach rund 90 Minuten landete er in einem Wald etwa 37 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Die Befürchtung der Organisatoren, ihr Flugzeug könnte hunderte Kilometer abgetrieben werden, bewahrheite sich damit nicht. Vulture 1 überstand Flug und Landung - bis auf ein kleines Loch im Flügel - unversehrt. Es fehlte jedoch nicht viel und es wäre zur Katastrophe gekommen: Der Gleiter habe knapp einen Stausee und ein Löwengehege in einem Safaripark verfehlt, erzählte Oates der BBC.

Zurück in den Weltraum

Sie hätten ein lustiges Projekt machen wollen, und dann hätten die Leser diese Idee entwickelt, sagte Oates. Außerdem hätten sie das Gefühl gehabt, Großbritannien müsse wieder in den Wettlauf ins All gebracht werden. Allerdings hatte Paris einen Vorteil gegenüber den üblichen Weltraummissionen: Die Kosten des Projekts beliefen sich auf rund 8.000 britische Pfund, umgerechnet knapp 9.400 Euro.

Das Spaßprojekt hat den drei viel Aufmerksamkeit eingebracht: Medien in aller Welt haben darüber berichtet.



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Mic-Re 11. Dez 2014

Richtig! 18km/h klingt ert einmal nicht nach viel... das bringt ein fusskranker Sprinter...

jow 16. Nov 2010

Busch veranstaltete irgendwann ein Wettbasteln-wer den flieger aus papsier bastelt der am...

SchnupfTabakder... 14. Nov 2010

<> Die WAN-Router von Vi(rtual) ... (WAN-n wurden die gegründet?) erlauben das, nicht die...

neuköllner 14. Nov 2010

Ich dachte da eher an Mäuse.. Im Ernst. Das zeigt doch einmal wieder, was in welcher Art...

Hollywood 14. Nov 2010

Ein Foto von der Erde im Kreis drehen lassen tut es auch. Die "Windgeräusche" nimmt man...


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