Rock Band
Viacom will Harmonix wegen Millionenverlusten verkaufen
Mit rund 260 Millionen US-Dollar hat Viacom inzwischen Harmonix abgeschrieben, jetzt steht das Entwicklerstudio zum Verkauf. Viacom räumt ein, man habe weder die "Fachkompetenz noch die Größe", um im Computerspielegeschäft mitzumischen.
Der New Yorker Unterhaltungskonzern Viacom (u.a. MTV) will sich von Harmonix trennen, dem Entwicklerstudio hinter der Musikspielserie Rock Band. "Das Videospielegeschäft verlangt ein Fachwissen und eine Größe, die wir nicht haben", sagte Viacom-Chef Philippe Dauman laut dem Wall Street Journal. Viacom hat im letzten Quartal Abschreibungen in Höhe von 260 Millionen US-Dollar auf Harmonix vorgenommen.
Interessenten gibt es offenbar sowohl aus der Computerspielebranche als auch aus dem Investmentbereich. Ein denkbarer Käufer wäre Electronic Arts - der Publisher hat Rock Band gemeinsam mit Harmonix weltweit vermarktet.
Viacom hat Harmonix 2006 für 175 Millionen US-Dollar gekauft und den ehemaligen Eigentümern 2008 weitere 150 Millionen US-Dollar gezahlt. Gegen die Activision-Marke von Guitar Hero konnte sich Rock Band nie durchsetzen - trotz des vermeintlich sicheren Blockbusters Beatles: Rock Band, der trotz "Fab Four"-Bonus als Flop gilt.
Harmonix selbst gibt sich im hauseigenen Forum trotz der Nachricht über den Verkauf gelassen. Entlassungen seien nicht geplant, man arbeite weiter wie gewohnt an neuen Inhalten zu Rock Band und Dance Central, heißt es. Finanzielle Probleme seien nicht zu befürchten.
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rb war und ist ganz eine andere liga als gh @echte musik - macht leider wesentlich...
rb 3 hat mich dem keyboard ein wenig näher gebracht, schon allein deshalb hat es sich...
Gut, die Beatles sind weltberühmt, aber ist deren Bonus in der Generation Computerspiel...
<> Ja, und wer hat die Firma erfolgreich gemacht?