Javascript-Framework: jQuery Mobile macht Fortschritte

Die Javascript-Bibliothek jQuery Mobile setzt auf progressive Erweiterungen, um zu erreichen, dass die damit erstellten Applikationen auf möglichst vielen Endgeräten funktionieren, aber dennoch die Funktionen der Browser möglichst konsequent ausgenutzt werden. Fehlen dem jeweiligen Browser bestimmte Funktionen, wird man Abstriche machen müssen, grundsätzlich funktionieren sollen die Applikationen aber auch auf leicht eingeschränkten Browsern.
Dennoch wird auf eine Kompatibilität mit veralteten Browsern konsequent verzichtet, so ist der Javascript-Code nur etwa 12 KByte groß, hinzu kommen 6 KByte CSS.
Zielplattformen für jQuery Mobile sind derzeit iOS, Android, Blackberry OS 6, WebOS, Fennec und Opera Mobile. Sämtliche Komponenten sind dabei ARIA-konform, lassen sich also komplett per Tastatur und Screenreader steuern, denn jQuery Mobile soll später auch auf anderen Geräten eingesetzt werden können. Zudem bietet jQuery Mobile Theme-Unterstützung, lässt sich also leicht äußerlich anpassen.
Applikationen werden in jQuery Mobile in erster Linie über Markup definiert, so dass sich einfache Applikationen auch ohne zusätzlichen Javascript-Code entwickeln lassen. Eine einfache HTML-Datei reicht dazu aus.
Brachte die Alpha 1 von jQuery Mobile Unterstützung für Theming und Layout, Header und Footers (fix und persistent), Formularelemente, Dialoge, Listen, Ereignisse und Transitions, wartet die Alpha 2 nun mit Änderungen am Ereignissystem, neuen APIs und Methoden, Ajax-Formularen sowie URL-Handling und Transitions auf. Zudem gibt es nun eine globale Konfiguration.
Die Alpha 2 von jQuery Mobile setzt jQuery 1.4.4 voraus und steht unter jquerymobile.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Eine Demo(öffnet im neuen Fenster) gibt eine Übersicht über die aktuell verfügbaren Funktionen. Die Finalversion von jQuery Mobile soll im Januar 2011 erscheinen.



