Das echte Amerika

Einkaufszentren, lauschige Wohnviertel und sonstige alltägliche Umgebungen: Homefront spielt im ganz normalen Amerika. Die Entwickler haben sogar dafür gesorgt, dass sie die Logos von Restaurant- und Einzelhandelsketten im Spiel einbauen können - ohne, dass die Unternehmen auch nur einen Cent für Werbung an die Entwickler zahlen, wie Greiner betont.

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Auch die Missionen drehen sich um Szenen, die so tatsächlich stattfinden könnten. Statt wie in Call of Duty das Weiße Haus zu verteidigen, verteidigt der Spieler beispielsweise eine Siedlung, in der eben noch Kleinkinder gespielt und Freizeitgärtner Obst von den Bäumen gepflückt haben. In der spielbaren Version ging es darum, schlicht eine schwangere Zivilistin vor den Nordkoreanern zu schützen, die sich mehr oder weniger versehentlich ins Kampfgebiet verirrt hatte. Ungewohnt in dem Genre: Auch nach Ende der Schlacht verzichtet das Programm auf martialische Töne, stattdessen begleitet der Rebellenchef die Frau ganz behutsam in Sicherheit.

Guter erster Eindruck

Das Kampfsystem der längst noch nicht fertigen Version von Homefront hat einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Die Steuerung auf Konsole funktioniert einfach und präzise, die virtuellen Waffen sehen glaubwürdig aus, es gibt ausreichend vielfältige Schießprügel. Granaten scheinen eine vergleichsweise große Rolle zu spielen. Ähnlich wie in Call of Duty kann der Spieler mit dem linken Trigger ein Ziel fest anvisieren. Allerdings funktioniert das in Homefront nicht ganz so vollautomatisch, sondern erfordert leichtes Nachführen - uns hat das System gefallen, das aber bis zur Veröffentlichung noch überarbeitet werden kann.

Ein Highlight aus grafischer Sicht ist ein schweres Kampfvehikel, das der Spieler indirekt steuern kann: Ein Knopfdruck, und schon greift das Gerät mit schwerem Feuer feindliche Einheiten an, und fährt dabei ohne Gnade auch über parkende Autos und andere Hindernisse hinweg.

An Homefront arbeiten laut Greiner derzeit rund 120 Entwickler am Sitz von Kaos in New York. Neben der Kampagne, die nach seinen Angaben rund sechs bis zehn Stunden lang sein soll, ist auch ein umfangreicher Multiplayermodus geplant, über den die Macher aber noch nicht allzu viel verraten. Das Spiel soll im März 2011 für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 erscheinen. Über eventuelle Änderungen in der deutschen Fassung sind noch keine Entscheidungen gefallen.

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 Homefront angespielt: Angriff auf Amerika
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