Abo
  • Services:
Anzeige
Mac OS X 10.6.5: Apple macht viele Macs für Microsofts Dateisystem Exfat fit

Mac OS X 10.6.5

Apple macht viele Macs für Microsofts Dateisystem Exfat fit

Apple reicht mit Mac OS X 10.6.5 die Exfat-Unterstützung auch für Macs nach, die keinen SDXC-Kartenleser haben. Außerdem werden zahlreiche Sicherheitslücken in den Versionen 10.6 und 10.5 beseitigt.

Apples Mac OS X kann jetzt offiziell mit Datenträgern umgehen, die mit dem Exfat-Dateisystem formatiert wurden. Ein kurzer Test mit einem Exfat-USB-Stick auf einem Macbook Pro aus dem Jahr 2009 und einem aus dem Jahr 2006 bestätigte dies. Sowohl das Lesen und Schreiben als auch das Formatieren funktionieren nun unter Mac OS X. Interessanterweise erwähnt Apple die Exfat-Unterstützung nicht in den Release Notes. Stattdessen werden nur kleine Änderungen erwähnt, wie etwa Fehlerbeseitigungen und verbesserte Leistung des Systems. Zudem kann Mac OS X jetzt mit mehr Kamerarohdaten umgehen.

Anzeige

Dass Apple Exfat irgendwann vollständig unterstützen würde, war abzusehen. Apple hat die Unterstützung des Exfat-Dateisystems erstmals in einem speziellen Mac-OS-X-Build für den aktuellen Mac Mini integriert. Dies war notwendig, da Apple mit dem Mac Mini 2010 anfing, SDXC-Kartenleser zu verbauen. Eine Voraussetzung für den SDXC-Standard ist die Unterstützung von Microsofts Dateisystem Exfat. Während des Tests des Mac Minis stellte sich allerdings heraus, dass Medien, die auf dem Mini formatiert wurden, auf anderen Macs nicht lesbar waren.

Das kann immer noch passieren, jetzt allerdings mit PCs. Wie auch schon der spezielle Build des Mac Minis hat die Formatierungsfunktion von 10.6.5 einen Fehler, der die Datenträger unter Windows nicht erscheinen lässt. Wer ein Volume auf einem USB-Stick über das Festplattendienstprogramm nur löscht und als Exfat definiert, bekommt einen unter Windows nicht lesbaren Datenträger. Unter Mac OS X muss bereits bei der Partitionierung darauf geachtet werden, dass die Partitionen als Exfat und nicht etwa FAT definiert werden. Dann funktioniert ein Stick auch mit dem PC. Alternativ kann der Nutzer seine Sticks aber auch einfach unter Windows entsprechend vorbereiten.

Die Unterstützung von Exfat-Datenträgern ist mittlerweile sehr verbreitet. Treiber gibt es für Linux und Android, Windows Vista und 7 können ohnehin mit dem Dateisystem umgehen, und für Windows XP gibt es einen Patch, der zumindest einige Windows-Werkzeuge Fit für Exfat macht.

Mac OS X 10.6.5 beseitigt auch zahlreiche Sicherheitslücken, die sowohl die Server- als auch die Clientversion betreffen. Kritische Sicherheitslücken gibt es in vielen Komponenten von Mac OS X. Für Nutzer von Mac OS X 10.5 gibt es ein eigenes Sicherheitsupdate mit dem Namen 2010-007.

Die Updates werden über die Softwareaktualisierung von Mac OS X angeboten. Alternativ können die Pakete auch über den Downloadbereich bezogen werden. Die herunterzuladenen Dateien sind teils recht umfangreich. Rund 600 MByte ist beispielsweise das Clientupdate schwer.


eye home zur Startseite
sys3 12. Nov 2010

Ob exFAT so viel einfacher ist als eine für diesen Zweck geeignete UDF-Variante...

dsahioadshio 12. Nov 2010

Kann das sein, dass mit dem Patch an dem Scrollverhalten rumgebastelt wurde? Das gefällt...

dnassadn 12. Nov 2010

Huh? Du bestichst eine (bzw ein paar) Person, die darüber zu entscheiden haben und der...

Der Supporter 11. Nov 2010

Die Lücke im Schriftenrenderer ist geschlossen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PHOENIX CONTACT Software GmbH, Lemgo
  2. über Duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  3. Host Europe GmbH, Hürth
  4. ETAS GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 197,99€
  2. (-10%) 53,99€
  3. 499,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  2. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  3. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  4. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  5. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  6. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  7. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  8. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  9. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  10. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Star Wars Battlefront 2 im Test: Filmreife Sternenkrieger
Star Wars Battlefront 2 im Test
Filmreife Sternenkrieger
  1. Star Wars EA entfernt Mikrotransaktionen aus Battlefront 2
  2. Electronic Arts Community empört über freischaltbare Helden in Battlefront 2
  3. Star Wars Mächtiger Zusatzinhalt für Battlefront 2 angekündigt

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Sorgen... dass Vorteile ... durch Geld ...

    Micha12345 | 22:44

  2. Re: kaum hat man sich

    M_Q | 22:44

  3. Re: Preis

    ArcherV | 22:40

  4. "Qualität" ... aus einer Blechdose

    Poison Nuke | 22:38

  5. Re: Was ist denn 1&1?

    Dingens | 22:37


  1. 17:14

  2. 13:36

  3. 12:22

  4. 10:48

  5. 09:02

  6. 19:05

  7. 17:08

  8. 16:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel