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Redrock Micro M3: Videokamera mit Filmobjektiven ausrüsten

Redrock hat mit dem Micro M3 einen Aufsatz für herkömmliche Videokameras vorgestellt, der den Anschluss an Objektive erlaubt, die von Profis zum Filmen eingesetzt werden. Damit eine enge Schärfentiefe(öffnet im neuen Fenster) möglich wird, steckt weitaus mehr Technik in dem Gerät als in normalen Objektivadaptern.
/ Andreas Donath
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Das Redrock Micro M3 erlaubt den Anschluss von Kleinbild-(öffnet im neuen Fenster) und PL-Mount-Objektiven(öffnet im neuen Fenster) , die einen weitaus größeren Lichtkreis werfen als die Objektive eines handelsüblichen Camcorders . Da auch die Chips dementsprechend winzig sind, muss ein Weg gefunden werden, diese Hürde zu beseitigen. Die Lösung hört sich recht einfach an. Das Bild der Filmoptik wird auf eine mattierte rotierende Glasscheibe projiziert und dort über einen Umweg abgefilmt.

Das Licht wird über Prismen und eine zweite Linse auf die CCDs des Camcorders gelenkt. Die Rotation der Glasscheibe ist notwendig, damit bei kleinen Blendenwerten die Körnung nicht mitgefilmt wird. Deshalb ist auch eine Stromversorgung des Micro M3 erforderlich, die über externe Anschlüsse beispielsweise über einen Akku realisiert wird.

Der Redrock M3(öffnet im neuen Fenster) wird in unterschiedlichen Konfigurationen(öffnet im neuen Fenster) für diverse Camcorder und Objektivanschlüsse ausgeliefert. Die Preisliste beginnt bei 1.320 US-Dollar. Als Liefertermin avisiert Redrock den 1. Dezember 2010.


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